Internationale Projekte

Hier findet Ihr Infos zu internationalen Projekten des ZAD. Schaut Euch um!

Bolivien: FCSM Förderkreis Clinica Santa Maria e.V.

Zwei zahnmedizinische Projekte in Bolivien

Der FCSM Förderkreis Clinica Santa Maria e.V. organisiert und fördert zahnmedizinische Projekte in Lateinamerika. Für Studenten werden zwei interessante Projekte in Bolivien angeboten. Besonders attraktiv: für die Planung gibt es Ansprechpartner in Deutschland und es ist immer mindestens ein erfahrener deutscher Zahnarzt vor Ort.

 Projekt Huancarani

  • ganzjährig möglich
  • 35 km von Cochabamba mit erfahrenem Zahnarzt zusammenarbeiten
  • Verpflegung (exkl. Frühstück) und Unterkunft werden gestellt
  • mindestens drei Wochen

 Projekt Bolivia movil

  • Teams aus erfahrenem Zahnarzt und zwei Studierenden
  • fahren in mobilen Einheiten in Dörfer
  • in der Provinz Chuquisaca (um Sucre) und im Chapare (Tiefland/Dschungel)
  • in den Semesterferien
  • Februar bis April fünf Wochen
  • August bis September sechs Wochen

Ansprechpartner: Dr. Schlichtenhorst
E-Mail: info@fcsm.org
Web: www.fcsm.org

Bolivien: Projekt Raton Perez Bolivia im Lago Titicaca

Arbeiten mit Blick auf den Titicaca-See
Einsatzort: Santa Cruz und Cha`lla / Lago Titicaca

Santa Cruz de la Sierra
Neu und seit August 2017 erfolgreich ins Programm von Dentists- and- Friends aufgenommen:
Dank der finanziellen Unterstützung von Dentists- and- Friends konnte die Renovierung einer kleinen, leider noch recht beengten zahnmedizinischen Einheit in einem Elendsviertel von Santa Cruz durchgeführt werden.
In Kooperation mit der bolivianischen Sozialen Hilfsorganisation/ plataforma solidaria, können wir nun auch hier den Armen mit ihren Zahnproblemen helfen.
Die Leitung dieses Jugendzentrums, in dem die Kinder eines traurigen Elendsviertels u.a. ein günstiges Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und andere soziale Hilfeleistungen erhalten, betreut eine junge studierte bolivianische Zahnärztin (im Moment wohl eher nicht mehr im Zahnärztlichen Beruf aktiv)
Sie managt zusammen mit Ihrem spanischen Ehemann die Organisation dieser Plataforma solidaria und wirbt geschickt für unsere Gratis- Kampagnen, koordiniert sehr zuverlässig den Patientenstrom und sorgt für rasche Lösungen bei allen anstehenden Organisationsproblemen.
Bolivien Raton Perez
Cha'lla/ Lago Titicaca
So heißt die Comunidad, in der wir arbeiten. Hier ist auch das einzig große Colegio auf der ganzen Insel, d.h. sehr viele Jugendliche laufen jeden Morgen nach Cha’lla zum Unterricht.
Arbeiten
Hoch auf dem Berg, 15- 20 Geh-Minuten vom Hostal (einfache Jugendherberge) entfernt, wurde Anfang August 2013
ein kleines Häuschen als Zahnstation eingerichtet.

Bolivien Raton Perez
Wohnen
Hostal von Challa, direkt am Sandstrand. Kleine Mehrbett-Zimmerchen mit je eigenem Bad (Komfort nach den dortigen Standards, d.h. nicht immer funktioniert alles, mal fehlt Strom, mal Wasser...aber mit etwas Flexibilität ist man gut bedient!) Dafür traumhafter Blick auf den See!
Verständigung
Mit Englisch kommt man in Bolivien nicht sehr weit. Spanischsprachkenntnisse sollten daher schon einigermaßen vorhanden sein. In Sucre kann über Hostelling ein immer hoch gelobter Crash-Sprachkurs in Spanisch gebucht werden/Lehrerin Monica.
Fortbewegung
Das wichtigste Beförderungsmittel sind die Beine. Die nächsten Orte sind Challapampa (30 – 40 Gehminuten) und Yumani (80 Gehminuten). Die Wege sind gebirgig, es sind einfache, aber zum Teil steile Pfade.
Anreise
Mit dem Flieger besser als erstes in Santa Cruz de la Sierra landen, danach etwa 2 Tage zur Höhenakklimatisierung nach Sucre (in 2800m gelegen, konstitutionelle Hauptstadt von Bolivien/ 250.000 Einwohner / Weltkulturerbe). Dann erst weiter nach La Paz. Jugendliche, dynamische Sporttypen können aber auch direkt nach La Paz fliegen!
Cave: der Flugplatz in El Alto liegt über 4000m hoch. Jetlag und die Höhe zusammen können recht „anstrengend“ werden. Ab La Paz mit dem Bus nach Copacabana (3,5 Stunden), dann Fähre zur Isla del Sol (2 Stunden, 7 Bolivianos)
Kosten für Unterkunft, Vollverpflegung und Transport
Hostelling: 135 € pro Woche
Es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten auf der Isla (nur Kiosk mit Getränken und Süßigkeiten)
Gesundheit

  • Nicht vergessen: Auslandskrankenschutz abschließen
  • Gelbfieberschutzimpfung verpflichtend (mindestens 10 Tage vor Einreise)
  • Kein Hahne- Wasser trinken
  • Höhenkrankheit: die ersten 48 Stunden langsam angehen lassen, viel trinken, z.B. Mate- de-Coca-Tee!
  • Sorojchi- pillen (Aspirin-Coca, zu kaufen in Apotheken in Sucre/ Santa Cruz) am Tag vor der Anreise beginnen und die ersten Tage einnehmen.
  • Immer Kopf- und Sonnenschutz!! fast 4000m Höhe!
  • Duchfall: nichts Rohes, Ungekochtes essen, kein Hahne Wasser

Telefonieren / Internet
Internet/ WIFI gibt es in Yumani / Restaurants. Wer auf Handy nicht verzichten möchte, kann sich preisgünstig Eine bolivianische ENTEL-SIM-Karte beschaffen.
Kleidung
Gutes Schuhwerk, warme Unterwäsche, warme Windjacke, Pullover, Handschuhe, Mütze.
Wichtig: guter Sonnenhut, der auch bei Wind nicht wegfliegt. Tagsüber im Sonnenschein wird es oft recht heiß (Shorts), aber sobald es dunkel wird, kann es empfindlich kalt werden. Warmer Schlafsack für die Nacht und die Überlandbusfahrten!
Arbeitsmaterialien
In La Paz und in allen großen Städten gibt es Dentaldepots, wo wir Desinfektion, Mundschutz, Handschuhe etc. sehr billig einkaufen können. Dentists-and- Friends übernimmt die Kosten!
Aufenthaltsdauer
Wegen der langen Anreise empfiehlt es sich, mindestens 4-5 Wochen einzuplanen.
Bolivien Raton Perez

Welch spannender Kontrast!
Wer möchte: Erst ein Einsatz im tropischen Teil Boliviens, dann hoch hinauf ins Alti Plano, oder umgekehrt: Arbeiten in Santa Cruz, der turbulente Millionenmetropole, dann die einsame, bizarre Insel im Titicacasee.

Berichte über Einsätze in Bolivien
http://www.dentists-and-friends.de/
https://www.facebook.com/dentistsandfriends/

Weitere Informationen über Hostelling: www.hostellingbolivia.org/

Kontakt bei Interesse
Dr. Annette Schoof-Hosemann
E-Mail: aschoofhose@web.de

Brasilien: Zahnärztlichen Hilfsprojekt Brasilien (ZHB) nahe Recife

Seit mehreren Jahren arbeitet der ZAD erfolgreich mit dem Zahnärztlichen Hilfsprojekt Brasilien (ZHB) zusammen. Vor Ort werden in den Slums Zahnstationen auf- und ausgebaut. Dies wird erst durch den unermüdlichen Einsatz unserer Famulanten in den Partnerprojekten möglich.
Uns ist es in harter Arbeit und durch die unablässige Unterstützung mit Sachspenden gelungen, einen kleinen Teil des zahnmedinischen Grundbedarfs zu schaffen.

Zahnärztliches Hilfsprojekt Brasilien
www.zhb.blzk.de
1. Vorsitzender: ZA Ruben Beyer
Mergentheimer Str. 10 a
D - 97232 Giebelstadt
Tel: 09334-8590, Fax: 09334-8468
Mail: zhb@blzk.de


Bewerbungen für dieses Projekt bitte direkt an Herrn Beyer schicken.

Kambodscha: Mini Molars Cambodia (MMC) e.V. in Phnom Penh

Hier geht's zum Projekt:
http://www.minimolars.de/deutsch/freiwillige-helfer/

  • Behandlung von bedürftigen Kindern
  • Anforderungen:
    • Abschluss der ersten klinischen Kurse (empfohlen wird der Einsatz nach dem achten oder neunten Semester)
    • Freundlich, geduldig und aufgeschlossen im Umgang mit den Kindern
    • Verständigung auf Englisch im Alltag und in der Zahnmedizin
  • Hauptaufgaben:
    • Zahn Extrahierung
    • Composite-Füllungen
    • Mundgesundheitsaufklärung
  • Englisch- und khmersprachigen Zahnärzte und Assistenten helfen beim Übersetzen und stehen auch bei medizinischen Fragen stets zur Seite
Madagaskar: Planet Action - Helfende Hände e.V.

Das zahnärztliche Projekt "Planet Action" ist von zwei Würzburger Zahnmedizinstudentinnen bei einer Auslandsfamulatur in Madagaskar entstanden. Sie engagieren sich für Menschen in medizinisch unterversorgten Ländern und tragen zur Verbesserung der zahnärztlichen Versorgung bei.

Mehr Infos: www.planet-action.de

Kontakt:
Planet Action - Helfende Hände e.V.
Obere Seegasse 16
69124 Heidelberg
E-Mail: info@planet-action.de

Peru: Zahnärzte helfen e.V., Famulaturen und Hilfseinsätze in den Hochanden

Die Auslandsfamulatur für Studenten(innen) oder der zahnärztliche Hilfseinsatz für Zahnärzte/innen in den Hochanden von Peru bietet die Möglichkeit, freiwillig, unentgeltlich die arme peruanische Landbevölkerung zu behandeln. Sie arbeiten selbständig und eigenverantwortlich in 2 festen Gesundheitsstationen und an mobilen Behandlungseinheiten. Ihr soziales Engagement wird zu einer Bereicherung ihres Lebens werden, von dem Sie für Ihre berufliche Zukunft nur profitieren können und gleichzeitig lernen Sie ein wunderbares Land kennen. Unser Verein wird Ihnen dabei helfen, damit Ihr Aufenthalt in Peru für Sie zu einem Erlebnis wird. Sie wohnen ca. eine Stunde von der alten Inkahauptstadt Cusco entfernt in der Stadt Urubamba im sogenannten „Heiligen Tal der Inkas“ und arbeiten in dem Bergdorf Huilloc, im Chicóntal, in dem Kinderdorf Munaychay oder in Schulen.

Mehr Infos:
Zahnärzte helfen e.V.
1. Vorsitzende: Dr. Norbert Reiß
Konrad-Adenauer-Str. 2
64807 Dieburg
Tel.: 06071 25552
E-Mail: za-helfen@web.de
www.za-helfen.de

Peru: Centro Yanachaga (PROSOYA), nahe Huancabamba

Lust auf eine Auslandsfamulatur im Bergurwald von Peru?!

Das deutsche Hilfsprojekt PROSOYA liegt in der Nähe von Oxapampa und bietet Studierenden sowie auch fertigen Zahnärzten die einzigartige Gelegenheit tolle praktische Erfahrungen vor Ort zu sammeln. Da in dem Projekt leider kein zahnmedizinisches Personal dauerhaft in dem Projekt ist, muss jedoch immer ein fertiger Zahnarzt mit vor Ort anwesend sein. Das Projekt eignet sich auch ideal für frisch approbierte Zahnärzte! Nach dem Examen schon was vor?

Mehr Infos:
www.peru-aktion.de

Ansprechpartner (ehemaliger ZAD-Vorstand):
Christoph Beckmann

Tansania: E.L.C.T. Northern, Diocese Marangu Hospital

Der ZAD hat sich 1999 unter dem langjährigen ersten Vorsitzenden Sigurd Pohl in Tansania ein eigenes Projekt geschaffen durch die Einrichtung einer Dental Unit eines kleinen Krankenhauses in Marangu am Fuß des Kilimanjaro in Tansania. Der Kontakt zu diesem Krankenhaus ermöglicht es den deutschen Famulanten, unter besonderen Bedingungen dort zu famulieren.

Gegen ein geringes Entgelt vor Ort wird eine Unterkunft am Krankenhaus gestellt

Das Krankenhaus kann maximal drei Famulanten gleichzeitig unterbringen und betreuen. Die Betreuung erfolgt durch einen einheimischen Zahnarzt. Bitte beachtet, dass Ihr mindestens 40 Tage famulieren solltet, um den Reisekostenzuschuss des DAAD in Anspruch nehmen zu können.

E.L.C.T. Northern, Diocese Marangu Hospital, P.O. Box 107, Marangu Tanzania
Fax: 255 27 2752856
E-Mail: mamuyagaspar@gmail.com