Erfahrungsberichte

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Tonga 2009
Wieso gerade Tonga? Diese Frage wurde uns schon vor der Reise des Öfteren gestellt, dabei handelt es sich entgegen der Annahmen vieler, (doch) nicht um ein armes, gefährliches Land in Afrika, sondern um eine Insel in der Südsee, auf der Captain Cook einst die freundlichsten Leute traf und ihr demnach den Namen „The Friendly Island“ gab. Natürlich war die Neugier groß, wie es wohl am anderen Ende der Welt (im Paradies?) aussehe, wo­bei uns auch die Tatsache (gemäß alter Famulaturberichte) überzeugte, absolut eigenständig behandeln zu dürfen und auf viele (!) wartende Patienten zu treffen.

Peru 2009
Nach ca. einjähriger Vorbereitung und dem erfolgreichen Abschluss des 8.Semesters haben wir uns voll bepackt am 7.02 auf den Weg nach Peru gemacht. Am Abend vorher noch ordentlich geschuftet um alle Spenden in unseren Koffern unterzubringen. Zum Glück durften wir von den Airlines aus jeder zwei mal 23 Kg Gepäck mitnehmen, so dass wir keine Spende in Deutschland lassen mussten

Brasilien 2009
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Zahnmedizin nutzten wir die Gelegenheit im Ausland zu arbeiten, bevor wir uns in Deutschland ins Berufsleben stürzen.
Wir informierten uns über das Internet und stießen auf die Seite vom ZHB e.V. Der ZHB e.V. ist eine deutsche Organisation, die Famulanten in den Nordosten Brasiliens vermittelt. Es gibt insgesamt 6 Stationen die allesamt in Häusern des Katholischen Ordens Santa Casa de Misericôrdia untergebracht sind.


Chile 2009
von Stefan Bethge und Moritz Keil, Universität Göttingen, 2.3.2009 - 10.4.2009
Im Laufe der klinischen Semester reifte bei uns der Entschluss, eine Famulatur im nicht-europäischen Ausland machen zu wollen. Obwohl es keine Pflichtfamulaturen im Fach Zahnmedizin gibt, reizte uns die Vorstellung, die fachlichen, sprachlichen sowie menschlichen Möglichkeiten, die eine solche Famulatur mit sich bringt, zu nutzen. Zu unserem Glück entwickelte sich zeitnah durch persönliche Kontakte eines unserer Professoren eine Kooperation zwischen der Universität Göttingen und der Universidad de la Frontera in Temuco. Im Rahmen dieser Kooperation entstand schnell ein Kontakt zwischen uns und dem Ansprechpartner vor Ort.


Minnesota 2008
Bericht von Ulrike Berger. Mein dreimonatiger Auslandsaufenthalt in Minnesota, USA begann am 2. September 2008.
Von Stuttgart aus flog ich ueber Paris, Charles de Gaulle nach Minneapolis/St. Paul, wo ich bereits von Ingid Benda, der Koordinatorin des Austauschstudentenprogramms der University of Minnesota am Flughafen erwartet und zum Apartment in der Thornton Street nahe dem Campusgelände gebracht wurde.

Thailand 2008
„Fang Hospital“, Thailand- Famulaturbericht von Steffi Anwander, Universität Regensburg. Nachdem ich im zweiten Semester meinen ersten, von den LEOs der Universität Regensburg organisierten Famulaturabend besucht hatte, stand für mich sehr schnell fest: „Sowas will ich auch unbedingt mal machen!“ Natürlich musste ich mich noch einige Semester gedulden bis ich konkrete Pläne schmieden konnte.

Madagaskar 2008
Dass wir eine Auslandsfamulatur machen wollten stand für uns schon recht früh fest – nur wohin war die Frage. Da wir alle Französisch in der Schule hatten, beziehungsweise sogar Muttersprachler sind, bat sich Madagaskar als Land sehr an: dort konnten wir famulieren und gleichzeitig noch unsere Französischkenntnisse auffrischen.

Florida Sommer 2008
Famulaturbericht von Vera Neckermann (8.Sem. ZM, Uni Ulm). Bericht über das Praktikum im „Miami Beach Dental Institute“, Florida, U.S.A. im Zeitraum von 01.08.2008 bis 28.09.2008. Das „Miami Beach Dental Institute“ liegt in der Arthur Godfrey Road (W 41st Street) in Miami Beach in Florida, U.S.A. Das Praxisteam besteht aus fünf Zahnärzten (Dr. Nassery, Dr. Laurence, Dr. Davis, Dr. Kaufman, Dr. Rassoulian), zwei Prophylaxe- und drei Zahnarzthelferinnen, drei Bürodamen und einer Frau an der Anmeldung. Sie sind erst wenige Wochen vor meiner Ankunft am 1. August 2008 in neue, großzügige Räumlichkeiten umgezogen. Schon allein die Aufmachung und Ausstattung der Praxis lassen den hohen Standard erahnen.

Peru Sommer 2008
„Endlich – wir sitzen im Flieger!“ Nach etlichen Mails mit Bitten um Spendenmaterialien an Dentalfirmen, Impfungen gegen Tropen- und sonstige Krankheiten sowie nicht enden wollenden Vorbereitungen konnte es schließlich losgehen. Auf dem langen Flug wurden noch die letzten essentiellen Spanischvokabeln – wie `sacar muelas` (Zähne ziehen) – in den Kopf gehämmert. Die erste Hürde stellte die `spezielle` amerikanische Einwanderungspolitik dar, die uns fast den Anschlussflug kostete. Das nächste Mal trat uns der Angstschweiß in Lima an der Zollampel auf die Stirn – aber grün, grün, grün, wir waren durch. Norbert Haase vom deutschen roten Kreuz, der bereits auf uns wartete, stellte uns netterweise ein Zimmer als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank!

Ecuador Februar/März/April 2008
Nachdem die Entscheidung auf Ecuador als Famulaturland gefallen war, hatten wir nach ausgedehntem email-Kontakt mit Healthcarevolunteer (Kontakt am Ende) das große Glück, 2 Kontakte zu ermitteln, sodass es uns möglich war, an 2 verschiedenen Orten innerhalb des Landes zu famulieren: 1) Hauptstadt Quito 2) Regenwaldgebiet Misahualli
Der Kontrast Großstadt vs. Regenwald war perfekt!.

Seychellen Januar bis April 2007
Seychellen! Wer denkt da nicht sofort an weiße Sandstrände, Sonne und Urlaub? Für uns bot die Famulatur auf den Seychellen jedoch auch die einmalige Möglichkeit, ein neues Land kennen zu lernen, gleichzeitig praktische zahnmedizinische Erfahrungen zu machen und unser Fremdsprachenwissen (englisch und französisch) zu vertiefen. Wir erhofften uns, einen Einblick in das Leben und den zahnärztlichen Alltag der Seychellois zu erhalten, neue landestypische Behandlungsmethoden kennen zu lernen und dabei möglichst vielen Patienten helfen zu können. Es war schon immer ein Traum von uns beiden, Menschen zu helfen, in deren Heimatland die finanziellen Mittel und technischen Möglichkeiten recht
stark begrenzt sind..

Famulatur in Indien 2006
Wenn man Indien hört so kommen einen einige Dinge in den Sinn: 3. Welt Land, verhungerte Kinder aber auch die bunten Bilder, welche auf diversen Sendern von diesem Land verbreitet werden. Da stellte sich für mich die Frage, wie ist Indien wirklich? Bunt? Arm? Oder doch ganz anders? Was lag also näher als eine Famulatur dort zu machen um mir ein eigenes Bild von Indien zu schaffen?


Mangaia, Cook Islands August/September 2005
Die Anreise war angenehmer als ich es mir vorgestellt habe. Nach über 30 Stunden im Flugzeug, und dem Flug über die Datumsgrenze, man erlebt also einen Tag zweimal, war ich zwar müde, aber nicht so schachmatt wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich flog direkt nach Mangaia mit Zwischenlandung in Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands. Auf Mangaia wurde ich freundlich empfangen und von Dr. Ta Vaine (BigMan) abgeholt und zu meiner Unterkunft gebracht. Ich verbrachte meine Zeit auf Mangaia mit einer einheimischen Familie. Dies half mir sehr die Kultur der Insulaner besser zu begreifen. Ich empfand das als sehr angenehm.

Samoa 2005
Samoa liegt im Südpazifik. Es besteht aus 2 größeren ( Savaii und Upulu) und mehreren kleineren Inseln. Savaii ist zwar die größere Insel aber weniger zivilisiert als Upulu. Erreichen kann man Savaii mit einer Autofähre ( die günstigere Alternative) oder mit einem 6 Mann Flugzeug ( die Abenteuer und Sehenswertere Alternative) von Upolu aus. Beide Inseln sind Vulkaninseln besonders deutlich auf Savaii zu sehen. Das Landesinnere der beiden Inseln besteht aus Waldlandschaft und die Küstengebiete aus traumhaften Sandstränden.

Australien 2003
Wir, Annette Schumann und Christian Späth, sind Studenten im 7.Semester der EMAU Greifswald und haben im August 2003 die Möglichkeit gehabt, bei den Flying Doctors in Australien ein Praktikum zu absolvieren. Neben der Assistenz bei zahnärztlichen Behandlungen haben wir auch Gruppenprophylaxe in den Schulen im Outback durchgeführt.

Tansania 2002
Im Hospital begann der Tag für uns mit dem Morgengebet (lutheranisches Krankenhaus!) um 8.00 Uhr. Mit der Patientenbehandlung haben wir daher in der Regel nicht vor 9.00 Uhr begonnen. Die Behandlungen zogen sich unter Umständen bis 16.00 Uhr hin, anschließend haben wir - statt Feierabend zu machen - oft noch bis in den späten Abend im Labor Interimsprothesen gebastelt. Es existiert ein provisorisches Labor, das mit Materialspenden aus Deutschland teilweise bestückt ist. Es war uns auf jeden Fall möglich, einigermaßen vernünftigen Interimsersatz herzustellen (Draht, Zangen, Kunststoff, Artikulatoren und Zähne sind vorhanden). Manchmal musste ganz schön improvisiert werden, aber es ist schon erstaunlich, was man nicht alles zum Isolieren findet... In der Dental Unit haben wir hauptsächlich Amalgam- und Kunststofffüllungen gelegt. Wir waren in der glücklichen Lage, auch die ein oder andere Wurzelkanalbehandlung zu machen, denn das Krankenhaus hat ein Röntgengerät! Zwar lässt sich die Belichtungszeit nicht mehr wirklich einstellen...

Südafrika 2002
Mit diesem Bericht möchte ich einen hochinteressanten Klinikstandort, der sich für zahnmedizinische Famulaturen eignet, vorstellen. Dabei bin ich vor allem an der bestmöglichen Vorbereitung des Studenten durch einen großen Informationsgehalt interessiert. Die Universitätsklinik von Stellenbosch befindet sich nordöstlich von Kapstadt in der Region 'Tygerberg'. Es sind etwa zwanzig Minuten mit dem Auto, um von der Klinik ins Zentrum von Kapstadt zu gelangen. Von der Universitätsstadt Stelllenbosch ist man etwa eine halbe Stunde entfernt.



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(C) Zahnmedizinischer Austauschdienst, www.zad-online.com, zuletzt geändert 06/17/2009