Länderinformationen

Um die wichtigsten Fragen für eine Famulatur beantwortet zu bekommen, haben wir für Euch eine Übersicht pro Land erstellt. Ehemalige Famulanten stellen sich den Fragen um Euch noch besser informieren zu können. Nutzt die Möglichkeit und lest Euch wichtige Hinweise und Tipps durch.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Argentinien

1.In welchem Land hast du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Argentinien, Prof. Sebastian I. Costa, UBA Odontologia Beunos Aires, info@odontologia.uba.ar

2. Wie lange haben deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?

ca. 3 Monate für Flüge, Unterkunft und Spenden

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Nein

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Gab keine Probleme. Haben provisorisch einen unterschrieben Zettel des Uni Professors aus Buenos Aires in den Koffer gelegt.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Auf jeden Fall sollte man Spanisch können, da viele Argentinier sehr schlecht oder gar kein Englisch sprechen können.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast du durchlaufen?

Wir haben an der Universität in Buenos Aires famuliert, dort konnten wir alle Zahnmedizinischen Fakultäten besuchen und dort behandeln, sprich Konservierend, Prothetisch und Chirurgisch.

7. Wie viel Geld hast du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

ca. 900 für den Fluge, 600 für einen Monat Aufenthalt und ca 800 für essen, trinken und Souvenirs.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?

Die Argentinische Wirtschaft steckt ein wenig in der Krise daher tauschen alle Argentinier ihr Geld in Euro/Dollar. Dadurch ergibt sich ein Markt und wir konnten bei Western Union für 1 Euro, 94 Pesos erhalten.
Der offizielle Kurs bei den Banken liegt bei 1 Euro / 60 Pesos + Gebühr der Bank. Also entweder Bargeld mitnehmen und auf der Straße tauschen oder über die Kreditkarte bei Western Union, dadurch erspart ihr euch eine Menge Geld.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Algerien

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Algerien, saharauisches Flüchtlingscamp im Südwesten Algeriens
Organisation und Kontakt:
Dental Volunteers e.V.
info@dental-volunteers.com
+49-8022-24788
Georg-Hirth-Str. 61
83700 Rottach-Egern
Ansprechpartner für das Projekt in Algerien:
NGO ZEOK e. V. in Leipzig

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Famulanten benötigten sechs Monate Vorbereitungszeit.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja. Dieses war aber kostenfrei. Die weitere Organisation (Flug, Visum, Unterkunft) wurde für die Famulanten von ZEOK e. V. übernommen.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten mit der Fluggesellschaft Air Algerie keine Probleme.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Spanisch ist ein Muss! Französisch oder Englisch konnte keiner vor Ort sprechen.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Eigenständige zahnärztliche Untersuchung und Behandlung sowie Prophylaxe an Schulen.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug 447€ minus DAAD Zuschuss 238€ = 209€.
Unterkunft und Verpflegung in Gastfamilie inkl. Flughafentransfer 200€.
Eine große Flasche Wasser 1,5 L kostet 5.000 IDR (entspricht ca. 0,30 €).

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Es sollte mindestens einer von euch Spanisch sprechen können. Die Sicherheitslage ist völlig unbedenklich.

Zum Abschluss…
"Zusammenfassend können wir sagen, dass die Famulatur in Algerien sehr gut gefallen hat. Es war eine tolle Erfahrung, die uns in jeder Hinsicht weitergebracht hat. Auch die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Saharauis hat uns sehr berührt"

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Benin

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Organisation und Kontakt:
Dental Volunteers e.V.
Dr. Agnes Wagner
Georg-Hirth-Str. 61
83700 Rottach-Egern
Email: info@dental-volunteers.com
Telefon: +49-8022-24788
Fax: +49-8022-6649749

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Vorbereitungszeit:  ca. ein halbes Jahr
Beinhaltet Impfungen, Auslandskrankenversicherung, Flugbuchung, Kontaktaufnahme mit den SOS Kinderdörfern vor Ort, Spendenanfragen, Transportorganisation.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja, ein Visum ist notwendig und kostet 75€.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Es gab keinerlei Probleme. Die Famulanten hatten aber für alle Fälle ein Schreiben vom Verein Dental Volunteers mit, in dem erklärt wurde, dass es sich um Spenden für einen Hilfseinsatz handelt.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Französisch Kenntnisse sind sehr sinnvoll. Meistens hatten die Famulanten zudem einen Dolmetscher, der englisch sprach und in die jeweilige Stammessprache übersetzte.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Behandlungsspektrum: Vor allem Extraktionen, aber auch Füllungen und PA
Ausstattung: Sämtliches Equipment musste von uns selber mitgebracht werden, da wir in keiner Klinik oder Praxis tätig waren. Medikamente, Watte und andere Kleinigkeiten können vor Ort besorgt werden.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: 500-600€
Verpflegung und Unterkunft wurde den Famulanten während der Zusammenarbeit mit den SOS Kinderdörfern gestellt, was wirklich super war!!

Auf der Straße bekommt man für umgerechnet ein paar Euro eine warme Mahlzeit. Die Preise in Restaurants oder im Supermarkt sind etwas höher, aber immer noch sehr moderat. Auch touristische Aktivitäten sind vergleichsweise gut erschwinglich, so kostete uns die Safari, mit Guide und zwei Übernachtungen ca. 150€.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Frühzeitig den Verantwortlichen des jeweiligen Einsatzortes verdeutlichen, dass die Patienten rechtzeitig über unser Kommen informiert werden sollen.


Zum Abschluss…
"Wir alle sind uns einig, wenn wir sagen, Benin war ein wunderschöner gemeinsamer Einsatz, der überraschenderweise deutlich unproblematischer und reibungsloser ablief als wie vor Beginn der Reise erwartet. Die Menschen meinten es immer gut mit uns und es ist wirklich jedem zu empfehlen diese spannende Erfahrung einmal zu wagen!"

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Bolivien

Erste Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Bolivien, Isla del Sol im Titicaca See
Organisation und Kontakt:
Projekt „RATON PEREZ“,
siehe www.ratonperez.de bzw. http://dentists-fuer-bolivien.de/
Dentist-and-friends helping hands e.V.
Wilhelm-Hey-Str. 14
81243 München
+49 (0) 89 8367
E-Mail: info@dentists-and-friends.de
Ansprechpartnerin in Deutschland:
Dr. Annette Schoof-Hosemann
Obere Stabstr.10
76534 Baden- Baden
Tel.: 07223 959540
Mobil: 0179 4306367

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
5 Monate vor Reisebeginn wurde die Angelegenheit bzgl. des Reisekostenzuschuss des ZAD sowie DAAD angegangen.
3 Monate vor Reisebeginn startete die Organisation wie z. B. Anschreiben versenden, Informationen über das Reiseland sammeln, Flug buchen, Impfungen koordinieren (Gelbfieberimpfung), Reisegepäck sichten sowie Sprachvorbereitungen. Unterkunft und Transfer innerhalb von Bolivien erfolgte durch HI (Hostelling International).

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Nein. In Bolivien erhält man bei Einreise einen Stempel mit Datum in den Reisepass und einen kleinen Zettel (den man gut für die Ausreise aufbewahren muss! Bei Verlust zahlt man eine kleine Strafgebühr) der einem 30 Tage Aufenthalt gewährt. Möchte man länger bleiben muss man in LaPaz auf die Emigration („?Donde es la emigracion?“) (leicht zu finden, mitten im Stadtzentrum und man bekommt eigentlich in jedem Hostel einen Stadtplan wo sie einem die emigracion einzeichnen).
Dort erhält man kostenfrei und problemlos einen oder auch zwei weitere Stempel. Alternativ könnte man das Land nach Peru (Bus nach Puno) verlassen und wieder neu einreisen.
Manchmal möchte der Zoll, laut Botschaft, die Vorlage des Impfpasses mit einer Gelbfieberimpfung einsehen. In diesem Fall wurde es nicht verlangt.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
In diesem Fall gab es keine Probleme. Air Europa fliegt für ca. 900 €- 1000 € (Hin- und Rückflug) über Madrid nach Santa Cruz. Von dort aus geht es mit dem Flugzeug (Busverbindung ist schlecht, da gebirgsreiche Landschaft) nach Sucre. Die Flugdauer beträgt ca 1,5h für ca. 60  - 100 € bei BoA-Bolivien Airlines, die ganztägig ca alle 1 - 2 h fliegen. Die Buchung ist einfach über z. B. Skyscanner.de und mit z. B. Visa/MasterCard möglich.
Bei Einreise erhält man im Flugzeug zwei Zettel die man ausfüllen muss. Dies sind Ja/Nein Fragen. Die Flugbegleiter helfen gerne. In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.
Einige Famulaten konnten die Materialien auch vor Ort besorgen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Gutes Spanisch ist sehr von Vorteil. Die Famulantin ist ohne Spanischkenntnisse angereist und hat nur das zahnärztliche Vokabular auswendig gelernt, plus ca. sechs Sprachstunden in Sucre. Die Verständigung mit Erwachsenen war ok (manchmal mit Händen und Füßen). Bei den Kindern wären bessere Kenntnisse von Vorteil gewesen, um sie zu überzeugen sowie zu beruhigen, um dadurch Füllungen machen zu können. Zudem hätte die Technik des Zähneputzens besser erklärt werden können, aber "zeigen" geht auch.
Es gibt keinen Übersetzer vor Ort, man ist auf sich allein gestellt.
Der Besitzer des Hostels spricht Englisch. Er fungiert als Ansprechpartner für organisatorische Fragen vor Ort.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Die Zahnstation befindet sich im Dorf "Challa". Isla del Sol.
Die Famulantin berichtet, dass ihr Aufgabenfeld zahnärztliche Behandlungen im konservativen Bereich umfasste. 70% Erwachsene und 30% Kinder. Das heißt, hauptsächlich Füllungen und Extraktionen oder Zahnreinigungen. Keine Endos oder Prothetik. Außerdem Aufklärungsarbeit und Fluoridierung für die Kinder. Konkret: Zucker schadet den Zähnen, mind.2x am Tag putzen, wie putzt man, Zahnbürsten verschenken. 
Zur Ausstattung gehört ein relativ moderner Behandlungsstuhl. Die zahnärztliche Einheit funktioniert teilweise. Der große Sauger geht nicht und der kleine manchmal. Zu manchen Zeiten gibt es kein fliessendes Wasser auf der Insel.
Die Öffnungszeiten wurden auf 9:00 Uhr - 12:00 Uhr sowie 15:00 Uhr - 18:00 Uhr festgelegt. Bei den Patienten handelte es sich um die Dorfbewohner und die Bewohner der Nachbardörfer. Meistens kamen die Patienten bei akuten Schmerzen, aber manchmal auch, wenn ihnen z. B. im Frontzahnbereich Karies aufgefallen ist. Die Dorfbewohner zeigten sich meist sehr kooperativ und dankbar.
Station in Santa Cruz: 
Eher kleines Zimmer in einem Kinderhort, zu 70% Behandlung von Kindern, gute Ausstattung, Füllungen, Extraktionen, Fluoridierungen möglich.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Hin- und Rücklug: ca. 1.000 €
Impfungen: ca. 500 €
Unterkunft und Verpflegung: ca. 500 €
Kleines Kostenbeispiel: Zwei Liter Wasserflaschen: 9 Bolivianos, also ca 1,10 €.
Zudem eine Woche Reisen im Vorraus/Anschluss durch Bolivien mit jeglichem Transport, Hostel und Eintritt für ca. 300 €.
(Angebot von Max Steiner, Vorsitzender von Hostelling International, der mit Dr. Anette Schoof-Hosemann zusammenarbeitet und für organisatorische Dinge und Unterkunft zuständig ist. Sehr zu empfehlen!)

Preis-Beispiel (2018): 1200 Euro Unterkunft für 6 Wochen (inkl. Salz- und Silbertour, Frühstück, Inlandsflügen /Transfer, z.T. Halbpension), 500 Euro für Extratouren am Wochenende und Essen

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Impfungen können beim Tropeninstitut oder in der Missioklinik (etwas günstiger) angrefragt werden. Wenn man im zahnärztlichen Bereich tätig ist, empfehlen sich u. a. Gelbfieber, Tollwut, Typhus, Hep. A und Meningokokken (bitte vor Ort informieren lassen). Die Impfstoffe selber sind relativ teuer und müssen teilweise in wöchentlichen Abständen verabreicht werden, deshalb früh genug vor Abreise darum kümmern. Nur manche Krankenkassen erstatten die Kosten, es lohnt sich aber immer nachzufragen.
Sucre liegt auf ca. 2800m Höhe und eignet sich bzgl. der Höhenluft daher für ein paar Tage zur Akklimatisation und um evtl. einen Sprachkurs zu machen (sehr nette Sprachlehrerin dort von HI organisiert).
Isla del Sol: Das Klima auf 3800m Höhe ist etwas extremer. Tagsüber ist die Sonne sehr stark (teilweise Sonnenbrand trotz Sonnencreme 50+). Also Sonnencreme und Sonnenhut!
Nachts eher kühl und schlechte Dämmung im Hostel (+/- 10°C im Sept/Okt). Daher dicke Schlafsäcke und eine gute (Daunen)Jacke sowie Fleecepullis sehr zu empfehlen.
Anfangs oder Zwischendurch kann es durch die Höhe zur leichten Höhenkrankheit kommen. Man ist anfälliger für
Magenverstimmungen (food poisson). Der Körper braucht mind. 2-3 Tage um sich an die Höhe anzupassen (es bilden sich neue rote Blutkörperchen). Anfangs löst leichte Bewegung starke Atmung aus und evt. Kopfschmerzen. Hilfreich ist viel gekauftes Wasser und kein Leitungswasser zu trinken. Vor allem "mate de coca" - Tee aus Blättern des Cocastrauchs - sowie "sarochji pills" - Aspirin und Cocapulvermix - aus der Apotheke sind empfehlenswert.

Zum Abschluss…
"Eine Woche zusätzliche Reise in Bolivien einplanen und unbedingt die Salar der Uyuni besuchen (unglaubliche Natur!!!) und sich in Potosi die Goldminen anschauen."
"Wirklich sehr zu empfehlen! Es ist auf jeden Fall die Erfahrung wert und wir werden die Zeit in Bolivien nie wieder in unserem ganzen Leben vergessen!"

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Zweite Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Bolivien, Sucre (und umliegende Dörfer)
Organisation und Kontakt:
Förderkreis Clinica Santa Maria e.V. (FCSM e.V.)
c/o Dr. Ekkehart Schlichtenhorst, Wasserburger Str. 29,
88149 Nonnenhorn
Tel.: 08382-8486
E-Mail: info@fcsm.org

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Zwei bis vier Monate.
Organisation: Sehr wenig. Flüge mussten gebucht werden bis zum Zielort Sucre. Vor Ort wurden die Famulanten durch den Organisator Dr. Schlichtenhorst abgeholt. Für die Unterkünfte & Verpflegung kam die Organisation auf. Versicherungsschutz: über die Apotheker & Ärztebank und der Janitos Unfallversicherung
Flug: mit Air Europa von Frankfurt über Madrid nach Santa Cruz de la Sierra. Von dort aus weiter mit BoA nach Sucre (ca 1200 Euro). Impfung: Gelbfieberimpfung, Tollwut, Hep A&B, Meningokokken, Typhus sollte gemacht werden. Der Transfer vor Ort wird über die FCSM organisiert.



3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Es wird kein Visum benötigt. Bei der Einreise erhält man für 30 Tage einen Stempel mit Datum. Dieser kann zweimal auf dann insgesamt 90 Tage verlängert werden.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder in Südamerika.
Eine Famulantin reiste mit AirEuropa von Frankfurt nach Santa Cruz und dann mit der Fluggesellschaft BoA (Boliviana de Aviacion) nach Sucre. Hinsichtlich des Zolls sowie Spenden, einfach den "Touristen" geben.
Spenden: Durch die Famulanten nicht so organisieren. Die Organisation schickt dem Famulanten kurz vor Abflug ein kleines Paket zu, welches im aufzugebenden Gepäck zu verstauen ist. Am Ankunftsflughafen Santa Cruz de la Sierra gab es keinerlei Probleme
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Spanische (Grund)-kenntnisse sind zwingend notwendig. Herr Dr. Ekkehart Schlichtenhorst ist ggf. ebenfalls vor Ort und kann z. T. mit übersetzen. Die Organisation stellt zwar online ein Mini-Wörterbuch an Zahnmedizin-Behandlungs-Spanisch zur Verfügung, aber Alltagskommunikation sollte in Grundzügen vorhanden sein. Die Organisation empfiehlt ansonsten einen 3wöchigen Vorab-Spanischkurs in Cochabamba in einer Partner-Spanischschule.
Empfehlenswert sind in jedem Fall Wörterbuch und Übersetzungsapps.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Die Famulanten berichten, dass ihr Aufgabenfeld sich hauptsächlich auf okklusale Kompositfüllungen an 6ern bezog. Seltener gab es aproximale Karies an den Seitenzähnen. Auch Frontzahnfüllungen und Extraktionen von Wurzelresten oder von tief zerstörten Zähnen wurden durchgeführt. Ein gängiges Phänomen waren Wurzelreste bleibender UK 6er und viel Karies. Zahnreinigungen waren ebenfalls im Repertoire, sogar mit Schallgerät. Zudem natürlich der generell wichtigen Mission: Prophylaxe, gemeinsames Zähneputzen mit geschenkten Zahnbürsten.
Behandelt wurden Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren.
Die Ausstattung, sogar in doppelter Ausführung, waren wie folgt: mobile Einheit mit Turbine, Winkelstück und Luft-Wasser-Bläser. Hinzu kommen mobile Absaugung, allerhand Instrumente, Verbrauchsmaterialien, Patientenstuhl, Behandlerstuhl und ein Autoklav. Hinzu kommt die Patientenannahme, die digitale Dokumentaion der Patienten, als auch die Reinigung & Desinfektion der Instrumente und der Behandlungseinheit.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Beim Förderkreis Clinica Santa Maria e.V. (FCSM e.V.) behandelt man gegen Kost und Logis. In Sucre werdet ihr im Corona Real Hostal nahe am Terminal untergebracht sein. Je nachdem wie euer Einsatzplan aussieht, werdet Ihr weitere Dörfer, wie z. B. das kleine Bergdorf und Internat "Pitantorilla" besuchen sowie nächtigen.
Die Flüge kosteten ca. 1.200 - 1.400 €.
Unterkunft: Für Ausflüge am Wochenende pro Tag ca 8,00 €
Ausflüge: organisierte 2 Tages-Ausflüge ca. 50-80 € insgesamt (inkl. Verpflegung, Hostel)
Essen: ist nur am Wochenende selbst zu finanzieren (ca. 7 € pro Tag)
Busfahrt in der Stadt: 0,70 €

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Viel Elektrolytlösung mitnehmen und „Fernet Branca“ heilt jede Magenverstimmung.
Für eine ausreichende Kommunikation empfiehlt es sich allen Bewerbern vorab mit der spanischen Sprache vertraut zu machen, da sie als direkter Schlüssel zu den Patienten gilt. Selbst ein Volkshochschulkurs A1 kann vorab schon gut helfen, einfache Kommunikation mit der Bevölkerung zu betreiben. Zwei Handtücher sind besser als eins. Kaffee gibt es in Dörfern kaum zu kaufen, besser aus den Städten mitnehmen.

Zum Abschluss…
"Nach fünf Wochen konnten wir danach froh und stolz unsere wohl verdiente Reise durch Bolivien und Peru antreten".
"
Sechs unvergessliche Wochen lagen hinter mir: Vollgepackt mit überwältigenden Eindrücken, schönen Momenten und auch Anstrengungen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich mit dem FCSM machen durfte und die Freundschaften, die entstanden sind.".

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Dritte Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort:
Hostelling International Bolivia PDTE
Guillermo Loyaza No 119
Sucre/ Bolivia
Organisation und Kontakt:
Dentists& friends helping hands e.V.
Wilhelm-Hey-Straße 14
81243 München

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Wir wussten erst kurz vorher dass es wirklich klappt wegen den Corona Verordnungen, Gelbfieberimpfung, Auslandsreiseversicherung mit Corona Schutz, Transfers wurden organisiert.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Es wird kein Visum benötigt.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder in Südamerika.
Keine Probleme, selbst das Übergepäck von 11kg hat nur 5 Euro gekostet.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Spanisch wäre super, aber wir hatten auch oft Übersetzer und kamen so auch mit rudimentären Kenntnissen aus.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Es waren Füllungen jeglicher Art und Extraktionen möglich. Der Stuhl in Santa Cruz war leider in einem schlechten Zustand. Die Rückenlehne war nicht bewegbar und die Turbine ist häufig mit Wasser explodiert wenn sie denn überhaupt mal funktioniert hat. Eine neue Einheit wäre ect mal eine gute Investition. Es wurde sich immer extrem gut um uns gekümmert und wir hatten immer Ansprechpartner wenn wir z.B. Materialnachschub brauchten. Wir haben dann immer halbtags rotiert: Einer zur Patientenaufnahme und ggf. Übersetzer.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug hin 700 €, zurück 750 €, Unterkunft 140 € die Woche, Reisen 400 €, Lebenshaltung 550 €.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Ein paar neue Kunststoffmodellierinstrumente mitnehmen und Kinderbehandlung vorher nochmal anschauen.

Zum Abschluss…
"Nach fünf Wochen konnten wir danach froh und stolz unsere wohl verdiente Reise durch Bolivien und Peru antreten".
"
Sechs unvergessliche Wochen lagen hinter mir: Vollgepackt mit überwältigenden Eindrücken, schönen Momenten und auch Anstrengungen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich mit dem FCSM machen durfte und die Freundschaften, die entstanden sind.".

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Brasilien

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Brasilien, Recife (u. a. Zahnstation Educandario Sao Joaquim - eine katholische Schule)
Organisation und Kontakt:
Zahnärztliches Hilfsprojekt Brasilien
www.zhb.blzk.de
1. Vorsitzender: ZA Ruben Beyer
Mergentheimer Str. 10 a
D - 97232 Giebelstadt
Tel: 09334-8590
Fax: 09334-8468
Ansprechpartnerin in Deutschland:
Silvia Leoncelli
Tel.: 089 72480-415
Fax: 089 72480-188
E-Mail: zhb@blzk.de

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Einige Studenten haben sich sechs Monate auf den Aufenthalt vorbereitet, andere sogar nur sechs Wochen, wobei mit mindestens ein bis zwei Monaten gerechnet werden sollte. Zur Vorbereitung gehört u. a. das Sammeln von Spenden, Sprachkenntnisse erlernen, Impfungen (Gelbfieber) prüfen und Fahrtkostenzuschüsse beantragen.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Glücklicherweise benötigt man als deutscher Staatsbürger kein Visum für einen Aufenthalt von weniger als drei Monaten. Falls ein Visum für einen längeren Aufenthalt benötigt wird, ist dieses kostenfrei. Ein gültiger Reisepass reicht somit aus. Bei der Einreise erhält man ein Touristenvisum.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder in Südamerika.
Eine Famulantin ist mit TAP Portugal geflogen. Sie hatte 30 kg Freigepäck. Mit dem Zoll gab es keine Probleme.
Andere Famulanten sind mit Condor angereist. Diese konnten über den Sonderbuchungsservice kostenfrei Extragepäck buchen. Über Air Europa standen anderen Famulanten zwei Gepäckstücke frei.
In jedem Fall bei der Fluggeselllschaft vorher nachfragen. Hilfreich hierbei ist es einen Zettel mitzuführen, der auf portugiesisch erklärt, was man vor hat, falls doch Probleme auftreten sollten.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Portugiesische (Grund)-kenntnisse sind zwingend notwendig, da die Brasilianer kaum eine andere Sprache beherrschen. Im Nordosten Brasiliens spricht niemand ein Wort Englisch.
Vor Ort gab es keine Übersetzer. Auch auf der Behandlungsstation sprach keiner Englisch.
Empfehlenswert sind in jedem Fall Wörterbuch und Übersetzungsapps.
Einmal wöchentlich (dienstags) stand den Famulanten ein brasilianischer Zahnarzt, der auch Englisch spricht, für die schwierigeren Fälle, zur Seite.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Die Famulanten berichten, dass sich ihr Aufgabenfeld, neben Prophylaxe, auf konservierende und chirurgische Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 12 Jahren konzentierte. Dabei reichte das Behandlungsspektrum von kleineren Zementfüllungen bis hin zu größeren Pulpotomien, Exzisionen und Milchzahnextraktionen (z. T. auch 6er). Zudem ist man in einigen Fällen alleine für die Behandlungsstation verantwortlich. Daher musste sich auch um die Sterilisation der Instrumente etc. gekümmert werden.
Die Arbeit begann Montagnachimttag um 13 Uhr und endete um 16 Uhr. Dienstags, mittwochs und donnerstags wurde von 8-12 Uhr und von 13-16 Uhr gearbeitet. Freitag morgens wurden die Famulanten vom Fahrer der Schule abgeholt und nach Recife gefahren.
Die Station ist sehr gut ausgestattet, bis auf ein Röntgengerät ist eigentlich alles vorhanden und es kann fast wie zu Hause behandelt werden. Sprecht auf jeden Fall mit euren Vorgängern, bevor ihr euch um die Spenden kümmert, damit ihr genau wisst was gebraucht wird und was nicht. 

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug (Preis je nach Jahreszeit unterschiedlich): 500 € - 1.000 €
(Februar 2017: München-Recife mit 2 Stopps: 770 €)
(Januar 2018: Recife – Frankfurt & Frankfurt – Recife: 750€)
Unterkunft/Verpflegung: Beim Zahnärztliches Hilfsprojekt Brasilien behandelt man gegen Kost und Logis
Unterkünfte (Hostels) an den Wochenenden: ca. 10 € - 15 €/Nacht
Mahlzeiten an den Wochenenden: ca. 15 € - 20 €/Tag

An der Schule steht freies W-LAN zur Verfügung. Zudem erhält man ein privates Zimmer mit zwei Betten, die zum Glück mit einem Moskitoschutz ausgestattet sind. Im Zimmer befinden sich außerdem ein Ventilator, ein Schreibtisch und ein Waschbecken mit Spiegel. Es wird drei mal täglich sehr leckere nordöstliche brasilianische Küche serviert.
Zusätzliches Geld braucht man z. B. für Ausfluge. Generell ist Brasilien etwas günstiger als Deutschland, doch auf der anderen Seite auch das teuerste Land Südamerikas.
Kleine Kostenübersicht: Stadtbus ca. 3,80 R$ (1,12 €), frische Kokosnuss 5 R$ (1,47 €), Caipirinha 8 R$ (2,34 €),Wasser 0,5l Flasche 0,25 €

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
In Brasilien ist es möglich, an fast jedem Ort mit einer Master- oder Visacard Geld abzuheben. Ein Konto bei der Apobank ist ebenfalls empfehlenswert, da ihr dadurch kostenfrei Geld abheben könnt bzw. die Gebühren zurückerstattet bekommt.
Für längere Aufenthalte in Brasilien ist eine brasilianische SIM-Karte zu empfehlen.
Vor eurer Abreise solltet ihr euch auch über Gefahren und notwendige Impfungen im Land informieren und euch, wie bereits erwähnt, etwas mit der Sprache und der Kultur auseinandersetzen.
Besonders empfehlenswert ist der Standort Praia do Pipa, an dem man mit ein wenig Glück mit Delfinen am Strand schwimmen kann.
Lernt auf jeden Fall ein bisschen Portugiesisch, damit ihr euch vor Ort ein ein wenig verständigen könnt und kontaktiert möglichst bald eure Vorgänger, damit ihr einen Eindruck davon bekommt was euch erwartet.
Ein guter Sonnenschutz (LSF 50) auch für braunere Hauttypen ist sehr wichtig.

Zum Abschluss…
"Probiert es aus, lasst euch überraschen von der Herzlichkeit der Kinder. Genießt die Sonne und macht was Gutes!"

"Abschließend möchten wir jedem, der an einem Ausländischen Hilfsprojekt interessiert ist, dieses Projekt sehr ans Herz legen. Wir haben unheimlich viel Spaß gehabt in Brasilien, haben sehr viele nützliche zahnärztliche und schöne persönliche Erfahrungen sammeln können,  unsere Portugiesischkenntnisse deutlich verbessern, viele unfassbar nette Menschen und eine sehr herzliche gastfreundliche Kultur kennenlernen dürfen."

"Genießt die Zeit"

"Wir können euch nur dazu nur ermutigen, am Zahnmedizinischen Hilfsprojekt Brasilien teilzunehmen. Die persönlichen und beruflichen Erfahrungen sind unvergesslich und ihr werdet bestimmt, wie wir, eine Menge Spass haben!"

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Cook Islands

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Cook Inseln, Rarotonga
Organisation und Kontakt:
George Hosking
Te Marae Ora
Ministry of Health Cook Islands
Head Office, PO Box 109
Rarotonga
Cook Islands
E-Mail :george.hosking@cookislands.gov.ck oder g.hosking@health.gov.ck

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Vorbereitungen dauern, je nachdem wieviel Spendenmaterial man sammeln möchte, ungefähr ein bis zwei/drei Monate. Spezielle Impfungen braucht man nicht. Eine Auslandsreiseversicherung ist sicherlich sinnvoll. Die Flüge sollte man aus Kostengründen möglichst früh buchen und man sollte sich auf Reisekostenzuschüsse bewerben(DAAD). Für den Flughafentransfer kann man den ehemaligen Klinikleiter und Organisator George Hosking fragen. Er hilft gerne aus!


3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Es wird ein Visum benötigt, welches man bei der Ankunft am Flughafen kostenfrei bekommt. Bleibt man länger, als 30 Tage kann man das Visum dort vor Ort verlängern lassen. Allerdings braucht man ein ESTA Visum, wenn man über die USA fliegt

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Die Famulanten hatten extrem viel Spendenmaterial dabei. Tipp: Vorab beim deutschen Zoll nochmals informieren, wie viel ihr mitnehmen dürft (hinsichtlich des Warenwerts). Zudem wird empfohlen, die Spenden detailliert zu beschriften, da die Koffer auf der Reise auch in anderen Ländern den Zoll durchqueren muss.
Vorher abklären, welche Fluggesellschaft die Spenden günstiger oder umsonst mitnimmt. Damit spart ihr eventuell viel Geld.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Englischkenntnisse sind auf den Cook Islands vorausgesetzt. Mit anderen Sprachen kommt man vor Ort nicht wirklich weit.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Man kann vor Ort große Teile des zahnmedizinischen Behandlungsspektrums eigenständig durchführen. Füllungen, Endodontologie, Prophylaxe, Reinigungen und Extraktionen stehen hierbei im Vordergrund (eine Interimsprothese).
Die Ausstattung ist vollkommen ausreichend um eine zufriedenstellende Behandlung zu gewährleisten.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: 1650 €
Unterkunft für 30 Tage: 850 €
Essen etc.: 600 € (Wasser gibt es kostenfrei an den Filterstationen auf den Inseln, Lebensmittelpreise sind mit Deutschland vergleichbar oder sogar teurer)
Miete für Roller, sonstiges: 400 €

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Flüge zu Nachbarinseln sollten im Vorhinein gebucht werden, um unnötige Kosten bei der Unterkunftsbuchung auf Rarotonga und der Nachbarinsel zu vermeiden.
Informiert euch darüber, wie viele Studenten zu der Zeit vor Ort sind. Falls mehr als vier Studenten gleichzeitig dort sein sollten kann es sein, dass man nicht wirklich viel behandeln kann. Generell sollte man sich Bewusst sein, dass die Zahnklinik auf der Hauptinsel Rarotonga nicht viel Hilfe benötigt, so dass man lieber zu den anderen 14 Inseln fliegen sollte, auf denen es normalerweise gar keine Zahnärzte gibt und die Behandlungsnot somit sehr groß ist.
Leider sind die Cooks auch ein recht kostspieliges Unterfangen und ihr solltet euch darauf einstellen gerade für alltägliche Dinge wie Verpflegung und Freizeitgestaltung etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen.
Falls ihr eine Zusage habt, lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, wenn ihr längere Zeit keine Antwort auf eure Mails bekommt. Das kann teilweise lange dauern, manchmal sogar komplett unbeantwortet bleiben.
Sachen vor Ort organisieren und buchen.

Zum Abschluss…
"Wir können eine Famulatur auf den Cook Islands, vorausgesetzt ihr habt schon ein wenig Behandlungserfahrung gesammelt, nur empfehlen. Das Behandeln macht sehr viel Spaß und man kann äußerst viel lernen."

 

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zur Dominikanische Republik

Erste Zusammenfassung (Jahr 2019)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Dominikanische Republik, ILAC (Institute of Latin American Concern), Santiago de los Caballeros
Organisation und Kontakt:
Organsation DIANO e.V. (Dental International Aid Networking Organisation)
Ansprechpartner Tobias Bauer
Hauptstrasse 42
78224 Singen
Tel.: 07731-62212
E-Mail: dental.aid.net@gmail.com oder dental.aid.project@gmail.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Insgesamt 1 Jahr ab Kontaktaufnahme, Klärung wohin es gehen soll, Impfungen (Hepatitis A und B, ggf. Thyphus, Tollwut), Flugbuchung (ca.3 Monate vorher, sobald Reiseziel klar war), Reiseroutenvorbereitung, Mietwagenbuchung, Buchung der Unterkünfte (vorwiegend AirBnB) (ca. 4 Wochen vorher), Spendenorganisation (ging recht schnell)

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Es wird kein Visum benötigt.
Aus 2017: Das Visum wird direkt bei Ein-und Ausreise bezahlt: Bei der Einreise zahlt man 10$, bei der Ausreise, dann je nach Länge des Aufenthaltes. Bei uns waren es, da über 30 Tage, knapp 50$.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Spenden am Besten mit ein paar Schuhen/Kleidung im Koffer mischen, dann fällt es nicht so auf. Bei den Famulanten gab es keine Probleme, aber die Spenden wurden auch nicht entdeckt. Wenn doch, kann es sein, dass eine Gebühr verlangt wird. Andere Famulanten hatten dank Condor 500 Kg Freigepäck für die Spenden. Diese wurden am Flughafen kontrolliert. Am besten alte Koffer oder Taschen mitnehmen.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Spanischgrundkenntnisse sind ein Muss, Englisch konnten nur sehr wenige und das eher schlecht. Manche, vor allem Studierende, konnten auch etwas Englisch. Ansonsten gibt es noch Hände und Füße.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Behandlungsspektrum: Vorwiegend Extraktionen, Komposit und Amalgam Füllungen, Zahnreinigungen (von Hand)

Ausstattung: Es gibt vor Ort mobile Einheiten, Kompressoren, Winkelstücke, Lichthärtelampen, Zangen, Hebel, Modellierinstrumente und es sind noch die meisten Materialien vorhanden (Komposit und Anästhesie werden jedoch viel gebraucht).
Die Menschen freuen sich sehr über die Hilfe und sind begeistert Leute aus anderen Ländern kennenzulernen

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
2017: Flug: 900 € (inklusive Doppelbuchung, wegen Insolvenz von AirBerlin)
2019: Flug 700-800 €
2017: Unterkunft an Wochenenden und 2 Wochen Reisen: ca. 800 €
2019: Unterkunft ca. 400 € p. P.
ILAC: Kosten für Unterkunft in Santiago, Bergdörfern und Transport: 510 $

Bier kostet ca. so viel wie bei uns, Cocktails nur ca. 2-3€, Essen gehen ist ca. 2/3 so teuer wie bei uns (je nach Ort und Lokalität). Eine Busfahrt kostet ca. 0,70 €.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Viel Antibrumm mitnehmen und Fenistil-Gel, Ohropax auch nicht vergessen!
Es gibt Waschmaschinen im ILAC, daher haben die Famulanten nicht viel gebraucht und sich immer über ihr schweres Gepäck geärgert.
Die Überlandbusse sind sehr günstig und auch pünktlich, jedoch wird dort auf Minusgrade runtergekühlt, also auch einen warmen Pulli und lange Hosen für den Bus nicht vergessen!
Offen in das Land einreisen. Manches kommt anders als man denkt, aber das ist kein Problem. Die Menschen dort sind ganz anders als der typische Deutsche, da kann es auch mal passieren, dass man 1-2 stunden später kommt. Sie sind unheimlich aufgeschlossen und herzlich.

Zum Abschluss…
"Wir möchten diese keinesfalls missen und würden auf jeden Fall jedem dazu raten, sich auch an eine Auslandsfamulatur zu wagen."

Zweite Zusammenfassung (Jahr 2020)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Dominikanische Republik, ILAC (Institute of Latin American Concern), Santiago de los Caballeros
Organisation und Kontakt: 
Organsation DIANO e.V. (Dental International Aid Networking Organisation)
Ansprechpartner Tobias Bauer
Hauptstrasse 42
78224 Singen
Tel.: 07731-62212
E-Mail: dental.aid.net@gmail.com oder dental.aid.project@gmail.com

2. Wie lange haben deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?

Vorab brauchten wir einige Reiseschutzimpfungen, wie zB Hep A oder Tollwut, die angeraten wurden.
Eie Auslandsversicherung war außerdem notwendig. diese haben wir uns in Englisch und Spanisch ausstellen lassen und mitgenommen um diese vor Ort vorzeigen zu können.
Flüge haben wir vorab über die Organisation gebucht.
Abgesehen von der ersten Unterkunft haben wir alle Unterkünfte vor Ort gebucht.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Nein.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Wir hatten pro Person etwa 25 kg Spendengepäck dabei. Diese umfassten Abdruckmaterial, Bohrer, Handschuhe, Munschutz, OP-Hauben, Kasacks, Füllungsmaterial und ähnliches. Condor hat uns das Übergepäck dabei erlassen und unsere Arbeit so unterstützt. Die Organisation hat sich darum gekümmert, als sie die Flüge für uns buchten. Am Zoll hatten wir eigentlich keine Probleme, allerdings hätten wie die Anästhesie eigentlich nicht einführen dürfen, da die Leute dort ausdrücklich betont haben, dass keine Medikamente eingeführt werden dürfen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Spanisch ist ein absolutes MUSS. Englisch hat dort leider kaum jemand verstanden.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast du durchlaufen?
Die Behandlungen umfassten fast ausschließlich Füllungen und Extraktionen. Da es KEIN RÖNTGEN gab, waren keine Endos möglich.

7. Wie viel Geld hast du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Die Flüge haben hin und zurück insgesamt etwa 800 Euro gekostet. Unterkünfte haben im Durchschnitt etwa 15-20 Euro pro Nacht gekostet.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?
Wichtig wäre zu wissen, dass man vor Ort auf sich allein gestellt ist. Es gab KEINEN ANSPRECHPARTNER oder erfahrenen Arzt vor Ort. Dies wäre wirklich wichtig gewesen zu wissen.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Gambia

Leider liegen zurzeit keine Informationen vor.

1.  In welchem Land hast du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

2. Wie lange haben deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast du durchlaufen?

7. Wie viel Geld hast du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Ghana

1. In welchem Land hast du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort
Catholic Diocese of Yendi
Bishop's Office
P.O. Box YD 129. Yendi,
N/R Ghana W/A
Organisation
Dental Volunteers e.V.
Georg- Hirth- Str. 61
83700 Rottach- Egern

2. Wie lange haben deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?
ca. ein halbes Jahr für Flug, Sachspenden sammeln, Impfungen/ Malariaprophylaxe, Visum

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja, ca. 150€. Kann man bei der ghanaischen Botschaft in Berlin beantragen (Link dazu auf der Seite des Auswärtigen Amtes).

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Nein, war gar kein Problem. Wir haben eine Bescheinigung von den Dental Volunteers mit in den Koffer gelegt.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Englisch! (Für die Stammessprachen in den verschiedenen Dörfern findet man immer einen Übersetzer).

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast du durchlaufen?
v.a. Zahnreinigungen, Füllungen, Extraktionen, Schmerzbehandlungen. Alle Materialien haben wir mitgebracht (wurden von den Dental Volunteers gestellt), vor Ort wurden uns eine Liege oder ein Stuhl für die Patienten zur Verfügung gestellt.

7. Wie viel Geld hast du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug ca. 500€, Transfer und Unterkunft 0€, Impfungen ca. 500€, Malariaprophylaxe 135€, Visum 150€, Corona-Tests für Ein- und Ausreise ca. 180€, Reisen nach dem Hilfseinsatz ca. 400€

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?
Cholera-Impfung auf jeden Fall machen, viele Medikamente gegen Durchfall mitnehmen.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Indien

1. In welchem Land hast du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Land: Indien Organisation: Padhar Hospital, Dist. Betul, Madhya Pradesh 460005 India
Ansprechperson: Deepa Choudhrie, deepachoudhrie@gmail.com

2. Wie lange haben deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?

Eigentlich gab es kaum etwas zu organisieren. Ich nahm knapp acht Monate vor der Famulatur das erste Mal Kontakt mit dem Krankenhaus auf und bekam innerhalb weniger Stunden eine Zusage. Die für Indien benötigten Impfungen (Hep A, Typhus, Tollwut etc.) hatte ich alle schon von früheren Reisen. Am meisten herumgeplagt habe ich mich tatsächlich mit dem Visum.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Für Indien gibt es ein E-Visum, das man online beantragen kann und das ca. 40€ kostet. Allerdings ist bei mir beim ersten Versuch der Visumsantrag abgelehnt worden, sodass ich es erneut mit denselben Daten versuchte, was dann zum Glück funktioniert hat (so habe ich allerdings insgesamt 80€ für das Visum gezahlt). Daraus habe ich gelernt: immer erst ums Visum kümmern, bevor man den Flug bucht! Leider sind Probleme mit dem E-Visum nicht selten.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Kuwait Airlines war auf dem Hinflug eine sehr verlässliche und empfehlenswerte Fluggesellschaft (ich habe für den Flug München nach Mumbai und zurück nur 440€ bezahlt). Von Mumbai weiter nach Nagpur ging es mit IndiGo (für knapp 40€), die eigentlich nur 15kg Gepäck erlauben, aber wenn man lieb fragt, sollen auch ein paar Kilo mehr kein Problem sein. Leider wurde mein Rückflug mit Kuwait Airways wegen des Corona Virus gecancelt, sodass ich relativ spontan einen neuen Flug mit Qatar Airways buchen musste (es gibt eine direkte Verbindung von Nagpur nach Doha, sodass ich auf dem Rückflug nur einmal umsteigen musste).

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch sollte auf jeden Fall sitzen! Die Patienten können leider kaum bis kein Englisch, ein paar Worte auf Hindi sind ganz praktisch, aber das lernt man schnell vor Ort (zumindest Sachen wie „Mund aufmachen“ und „Schmerz“). Die Ärzte haben aber immer für uns übersetzt oder zusammengefasst.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast du durchlaufen?

Zahnmedizinisch gab es außer Extraktionen, ein paar PZRs und PA Behandlungen wenig zu tun. Ich war vor allem in der MKG, wo ich bei OPs assistieren durfte, nähen durfte, auf Visite und in der Sprechstunde dabei war.

7. Wie viel Geld hast du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Das Leben in Indien ist sehr günstig. Der Aufenthalt im Guest House kostet pro Nacht im Schlafsaal (in dem ich allerdings alleine war) mit eigenem Bad und drei Mahlzeiten (und natürlich Chai!) 1000 Rupien pro Nacht (ca. 12€), das waren für die knapp sechs Wochen insgesamt 500€. Für Ausflüge, Snacks etc. habe ich zusätzlich noch ca. 150€ ausgegeben.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?

Wenn die MKG euch nicht besonders interessiert, habt ihr anderswo mehr Freude an eurer Famulatur, wenn aber doch, kann ich das Padhar Hospital wärmstens empfehlen!

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Jamaika

Erste Zusammenfassung (Jahr 2020)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Jamaika, Kingston
Tobias Bauer, DIANO e.V.
dental.aid.net@gmail.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

3 Monate
Impfungen
Flug
Spendenvorbereitung
Auslandskrankenversicherung
Haftplichtversicherung

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Nein

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Nein

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Klinikaufenthalt, am Wochenende finden Health Fair Events statt

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

750 € Flug, Unterkunft Airbnb, Verpflegung ist sehr teuer

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Die Lebensmittel in Jamaika sind teurer als man denkt. Es lohnt sich Essen mitzunehmen.
Die Jamaikanischen Uhren ticken "laaaaangsamer"!

 

Zweite Zusammenfassung (Jahr 2017)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Jamaika, Kingston und Whitehouse
Organisation und Kontakt:
Dental International Network Organisation
Tobias Bauer
E-Mail: dental.aid.net@gmail.com
Ansprechpartner vor Ort:
University of Technology Jamaika
Dr. Irwing McKenzie
Weitere Ansprechpartner:
Great Shape! Inc.
Joseph Wright
E-Mail: josephgreatshape@gmail.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Vorbereitungen haben ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Die Famulanten haben viele Organisationen angeschrieben und dann eine Zusage knapp 4 Monate vorher bekommen. Danach haben sie direkt Flüge gebucht, Fahrtkostenzuschüsse beim DAAD beantragt und Spenden gesammelt.  Mit der Auffrischung der Impfungen haben sie ca 6 Wochen vor ihrem Flug angefangen und innerhalb von 4 Wochen abgeschlossen. Um eine Unterkunft kümmerten die Famulanten sich erst 1 Woche vor dem Abflug, dies war auch vollkommen ausreichend.
Insgesamt geht die Planung eigentlich relativ schnell, die Spendensuche war dabei die größte und langwierigste Aufgabe.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Nein, man braucht kein Visum! Man füllt nur ein Einreiseformular im Flugzeug aus.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Glücklicherweise erhielten die Famulanten insgesamt 120 kg Freigepäck von Condor, so dass sie insgesamt 8 Koffer mitnehmen konnten. Es gab keine Probleme, die Spenden durch den Zoll zu bekommen. Sie hatten zur Sicherheit eine Spendenbestätigung vom ZAD dabei, allerdings gab es keine Kontrolle bei der Einreise.
Den Famulanten wurde vorher empfohlen, die Spenden so unauffällig wie möglich zu transportieren. Deswegen haben sie alle Materialien in zusätzlichen Koffern mitgenommen, die sie dann in Jamaika gelassen haben.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Die Amtssprache ist Englisch und dies ist auch völlig ausreichend, um sich vor Ort zu verständigen. Nicht alle Jamaikaner sprechen gut Englisch, da es ebenfalls noch die Jamaikanisch-Kreolische Sprache ‘‘Patois‘‘ gibt. Allerdings hat die Kommunikation trotzdem irgendwie funktioniert. Übersetzer waren dabei nicht notwendig.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Bei der Organisation Great Shape durften die Famulanten alle Behandlungen durchführen, die angeboten wurden. Extraktionen, chirurgische Extraktionen, Füllungen, Zahnreinigungen und Patientenaufnahmen standen auf dem Programm.
Die Ausstattung war sehr gut. Es gab mobile Einheiten, viele Instrumente und alle Materialien für Füllungen, Zahnreinigungen, Hygiene- und Verbrauchsmaterialien.
In den staatlichen Kliniken dagegen waren die Einheiten sehr viel einfacher und teilweise defekt, so dass sie häufig improvisieren mussten.
Die Famulanten behandelten Patienten in allen möglichen Altersklassen, mit vielen verschiedenen Krankheiten aber alle waren sehr nett und dankbar für die Hilfe!

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Jamaika ist teuer, deswegen muss man schon eine gewisse Summe einberechnen für die gesamte Reise.
Flug: 550€
Unterkunft: ca 12-15€ pro Nacht, für 5 Wochen also ca 500€
Verpflegung: Supermärkte sind ziemlich teuer, Essen gehen ist auch nicht günstig, außer local food gibt es pro Mahlzeit schon für 3-4€. Wasser kostet in 6 Liter Kanistern ca 3€, in 1,5 Liter Flaschen ca. 0,70€. Insgesamt haben die Famulanten ungefähr 400€ ausgegeben.
Fahrten in Taxis von Ort zu Ort: Für 4 Stunden um die 40€, in öffentlichen Bussen dagegen günstiger um die 15€
Eintrittsgelder zu Nationalparks/Sehenswürdigkeiten/ Museen: je um die 15-20€

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Keine Angst vor dem ganzen Aufwand und der Organisation, es lohnt sich und ist die Mühe wert!

Zum Abschluss…
"Es war eine einzigartige Erfahrung für uns und wir können es jedem empfehlen, der gerne reist, fremde Länder kennenlernt und dabei auch noch hilft."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Kambodscha

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Cambodia, Phnom Penh
Organisation und Kontakt:
Minimolars Cambodia e.V.
Dr. Ulf Zuschlag
Jungfrauenthal 1
20149 Hamburg
Tel.: 0176 / 219 323 71
E-Mail: smile@minimolars.de
Adresse in Kambodscha:
Angbodhinheng Pagoda
Street 39MC, #371
Sangkat Stong Meanchy
Kan Meanchy
Phnom Penh
Cambodia

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Vorbereitungen wie z. B. die Suche nach einer Organisation sowie Flügen begannen ein dreiviertel Jahr zuvor. Unterkunft und Reiseziele für die Wochenenden wurden erst ca. ein viertel Jahr zuvor gesucht.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ein Visum wird benötigt. In diesem Fall wurde ein E-Visum für 37 $ (ca. 45€) beantragt. Der Preis variiert ständig! Da der Aufenthalt länger als 30 Tage war wurde es direkt in Cambodia einmal verlängert. Verlängerbar beim "Immigration Office" gegenüber Flughafen.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Einige Famulanten berichten, dass die Spenden selbst in einem extra Gepäckstück mitgenommen wurden, da Herr Dr. Zuschlag den Postversand nicht empfehlen konnte. China Airlines hat den Famulanten zudem noch zwei Extrakoffer ohne Zuzahlung erlaubt. Probleme gab es somit keine.
Andere Famulanten berichten, dass es zwar keine Probleme beim Zoll gab, aber die Fluggesellschaft (QatarAirways) leider keine kostenlosen Spenden transportieren wollte. Jedoch sind 30 kg Freigepäck und 7 kg Handgepäck sehr viel. Somit konnten 20 kg Spendenmaterialien mitgenommen werden.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Gute Englischkenntnisse sollten vorhanden sein. In der Zahnklinik selbst übersetzen die Helferinnen in die Landessprache "Khmer". Empfehlenswert sind in jedem Fall Wörterbuch und Übersetzungsapps.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Prophylaxe, Aufklärung, Zahnextraktionen und Füllungstherapie bei Kindern und Erwachsenen.
Im Projekt durften die Famulanten gleich total selbstständig arbeiten. Ihr Spektrum ging von Prophylaxe über konservierende Zahnbehandlungen mit Komposit bis zu Extraktionen von Milch- und bleibenden Zähnen.
Eines der kambodschanischen Nationalgetränke ist der Zuckerrohrsaft, der direkt mithilfe von zwei Walzen aus den Zuckerrohrstangen gepresst wird. Dementsprechend kann man sich auch gut vorstellen wie die Zähne, vor allem die der Kinder, aussehen.
In der Klinik der Pagode wird mit einer Zahnarzthelferin und einem Zahnarzt zusammengearbeitet, die die Famulanten tatkräftig, vor allem beim Übersetzen, unterstützen.
Die Arbeitszeit war von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug (Preis variiert je nach Reisezeit): ca. 600 € - 900 €
Unterkunft für vier Wochen (Airbnb): 200 €
Empfohlene Unterkunft durch MiniMolars (auf HP, über Airbnb): 450 €
Anderweitige Unterkunft: 5-12 $/Tag
Essen/Tag: ca. 3-15 $
Versicherungen: ca. 150 €
Impfungen und Arztbesuche im Voraus: 300 € (wird jedoch größtenteils von der Krankenkasse erstattet)
Gesamtausgaben für einen Monat ohne private Reisekosten vor Ort: ca. 1.700 €

Kleine Preisbeispiele:
Für ein leckeres Gericht in einem westlichen Restaurant kann man mit 6 - 8 $ auskommen. Ein Bund Bananen kostet unter 1 $.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Mit dem Tuk-Tuk kommt man am einfachsten und günstigsten überall hin. Um nicht bei jeder Fahrt den Preis neu verhandeln zu müssen, gibt es die Möglichkeit die Apps „Grab“ oder „Pass“ zu nutzen. Mit beiden kann man sein gewünschtes Ziel eingeben und bequem buchen. Die App zeigt an wie viel die Fahrt kostet. Grab kann man so einstellen, dass man per Kreditkarte zahlt, so braucht man nie auf Kleingeld zu achten, außerdem erhält man Gutscheine, welche Fahrten noch günstiger macht. Pass hat den Vorteil, dass sie in ganz Kambodscha verbreitet ist und nicht wie Grab nur in einigen Städten.

Kambodscha ist an sich ein Land mit relativ geringem Preisniveau, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen und Waren gibt.
Lupenbrille auf jeden Fall mitnehmen.
Eventuell Fahrrad vor Ort für vier Wochen mieten oder kaufen und selbst zum Projekt fahren.
Hostel/Unterkunft im Süden Phnom Penhs suchen, da dies näher an der Arbeitsstelle ist.
Passende Literatur zur Kinderbehandlung mitnehmen; über Medikamentengabe bei Kindern und Schwangeren möglichst gut informieren.
Wichtigste zahnmedizinische Begriffe auf Englisch erlernen.
Es heißt, wer nach Kambodscha reist war erst dann in Kambodscha, wenn er auch in Ankor Wat war.
Vorher informieren, welche Spenden wirklich benötigt werden (Händedesinfektion ist z. B. wirklich Mangelware).
Einige Famulanten hatten keine Informationen bzgl. Ablauf oder anderen Famulanten erhalten. Explizit danach fragen.

Zum Abschluss…
"Abschließend würden wir eine solche Famulatur allen Interessierten ans Herz legen. Es ist eine einmalige Gelegenheit fremde Kulturen, ihre Bräuche und Gewohnheiten sowie Land und Leute kennenzulernen."

"Minimolars Cambodia e.V. ist eine super Einrichtung in einem tollen Umfeld um viele Erfahrungen zu sammeln!"

"Wir haben bei unserem Aufenthalt viel gelernt, tolle Menschen getroffen und möchten diese Erfahrungen nicht mehr missen."

"Generell kann ich jedem Zahnmediziner und jeder Zahnmedizinerin eine Famulatur im Ausland absolut empfehlen. Die Erfahrungen die man dort sammelt, bringen einem persönlich und für den (späteren) Beruf sehr viel und geben einem einen etwas anderen Blick auf zahnärztliche Behandlung.
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1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Cambodia, Phnom Penh
Organisation und Kontakt:
CWF-Cambodia World Family
www.cambodiaworldfamily.com
Dr. Ogle
E-Mail: ogle2354@yahoo.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Vorbereitungen wie z. B. Impfungen, HIV Postexpo, Visum, Versicherung, Flug und Unterkunft starteten ein Jahr vorher.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
siehe oben

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
In diesem Fall traten keine Probleme auf. Die Famulanten konnten einfach durchgehen. Die Spenden mussten nicht einmal deklariert werden. In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
siehe oben

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Gearbeitet wird weitestgehend selbstständig. Es wird ein schneller Befund auf einem Befundblatt erhoben und der Behandlungsbedarf schriftlich festgehalten damit der nächste Behandler weiß was zu tun ist (in den seltensten Fällen schafft man alles in einer Sitzung, auch wenn die Kinder meist sehr geduldig sind).
Die Famulanten sind immer nach dem System: Schmerzbeseitigung-bleibende Zähne-Milchzähne, vorgegangen. Man sollte sich vor Augen halten, dass die Kinder eventuell lange keinen Zahnarzt mehr sehen werden.
Das Spektrum beinhaltet demnach meist GIZ Füllungen, Extraktion von zerstörten Zähnen und Wurzelresten sowie Kompositfüllungen (unter erschwerten Bedingungen) an bleibenden Zähnen. Der ganze Ablauf ist definitiv eine Umstellung, aber es ist erstaunlich wie schnell man an Sicherheit und Routine gewinnt.
Die Kinder sind meist sehr kooperativ und tapfer, die Verständigung, dank der Helferinnen, meist kein Problem. Die Gebisszustände sind nach europäischen Maßstäben fürchterlich, langweilig wird es selten.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
siehe auch oben
Flug (Preis variiert je nach Reisezeit): 750 €
Unterkunft pro Tag: 15 €
Verpflegung pro Tag: 4 €
Wasser: 1 € (Flasche)
Wasser am besten im Kannister kaufen, ist dann günstiger

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Die Famulanten hat etwas die schlechte Organisation bzw. Koordination der Freiwilligen gestört. Zu Spitzenzeiten waren neun Freiwillige für vier Stühle zuständig. TIPP: Am Besten vorher erfragen, wie viele Famulanten/Freiwillige vor Ort sein werden. Kann aber auch sein, dass die Organisation, z. B. durch kurzfr. Absagen, es selbst nicht weiß.
Es besteht auch die Möglichkeit für 1-2 Wochen in einem weiteren zusammengehörigen Projekt nahe Siansoukville tätig zu sein. Diesbezüglich einfach nachfragen, da dies wegen unsicherer Finanzierungssituation nicht immer möglich ist. Dort behandelt man dann ohne Aufsicht zusammen mit einigen Helferinnen Kinder der Umgebung.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Kanada

Erste Zusammenfassung (2019)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Faculty of Medicine & Dentistry
School of Dentistry
5th Floor – 11405 – 87 Avenue NW
Edmonton, Alberta, Canada T6G 1C9

Tel.: 780 492 4474
www.ualberta.ca/school-of-dentistry

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

- ca. 7 Monate vor Reisebeginn: Buchung Flug

- ca. 3 Monate vor Reisebeginn: E-Medical Untersuchung (ca. halben Tag einplanen)

- Visum beantragen (online, 20 min)

- ca. 2 Monate vor Reisebeginn: Unterkunft für die Orientierungswoche in Edmonton buchen

- ca. 2 Monate vor Reisebeginn: Transportmittel von Edmonton zur Satellitenklinik buchen (Bus, Flug oder Mietwagen)

- ca. 1 Monate vor Reisebeginn: Onlinekurse zum Datenschutz / Hygiene in Kanada belegen (ca. 1h 30min)

- Flughafentransfer vom Flughafen zur Unterkunft organisieren (Uber, Taxi, öffentliche Verkehrsmittel

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Die elektronische Einreisegenehmigung (eTA) kann man für 7,- Dollar online beantragen.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Keine

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch, keine Übersetzer vor Ort.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Orientierungswoche in Edmonton:
- Einführung in die Hygienebestimmungen Kanadas
- Wiederholung der verschiedenen Anasthesieverfahren und Übungen zu diesen am Hühnchenschenkel im Simulationslabor
- Umgang mit Lupenbrillen und Arbeiten mit diesen im Simulationslabor
- Anfertigen einer Amalgamrestauration
- Anfertigen von Bissflügelaufnahmen und Einzelzahnfilmen am Phantomkopf
- Assistenz im klinischen Kurs der kanadischen Studenten
- Assistenz in der chirurgischen Abteilung

Aufgaben in den Satellitenkliniken:
- Kontrolluntersuchungen und Neuaufnahmen
- Zahnreinigungen
- selbständig Bissflügelaufnahmen und Zahnfilme anfertigen
- Amalgam-, Komposit- und Zementrestaurationen an Kindern und Erwachsenen
- Extraktionen (Kinder und Erwachsene)
- endodontische Behandlungen an Frontzähen und Prämolaren
- Stift-Stumpf-Aufbauten
- Relaxierungsschienen
- handschriftliche Dokumentation in Patientenakte
-> einfache Behandlungen (wie Füllungen, Kontrollen, Neuaufnahmen) meistens ohne Stuhlassistenz


7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

- Flug: ca. 700€

- E-Medical Untersuchung: ca. 300€

- Unterkunft Orientierungswoche in Edmonton in Uninähe: ca. 100€ pro Person bei 4 Personen, Unterkunft für den Aufenthalt in Satellitenkliniken wird von der University of Alberta gestellt

- Mietwagen für 4 Wochen: 200€ pro Person bei 4 Personen

- Verpflegung:

  • Wocheneinkauf für 4 Personen ca. 30€ pro Person, je nachdem was gekauft wird (Lebensmittel in Kanada relativ teuer)
  • z.B. Essen gehen im Diner: Burger, Pommes und Getränk ca. 15-20€

-       Tanken (sehr günstig): ca. 0,90€ pro Liter, allerdings große Distanzen (Edmonton à Mc Lennan ca. 500km, Edmonton à High Level ca. 800km)

- Wochenendausflug nach Banff / Jasper ca. 150-180€ pro Person, je nachdem in welcher Saison

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

- Insektenspray für den Aufenthalt in den Satellitenkliniken à sehr viele Stechmücken
- unbedingt Mietwagen buchen, damit man am Wochenende Ausflüge unternehmen kann
- Mietwagen ausreichend versichern, v.a. Glasversicherung gegen Steinschläge à sehr schlechte Straßenverhältnisse in Alberta
- in Edmonton Uber anstatt öffentliche Verkehrsmittel à bei 4 Personen deutlich günstiger als öffentliche Verkehrsmittel
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Zweite Zusammenfassung:

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Melanie Deveault (Clinics Supervisor)
Telefon: 780-407-5576 / 780-718-1849
Email: deveault@ualberta.ca

Faculty of Medicine & Dentistry
School of Dentistry
Edmonton Clinic Health Academy
5th floor - 11405- 87 Avenue NW
Canada

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

Im Januar haben die Famulanten begonnen den fünfwöchigen Aufenthalt in Kanada im Mai/Juni/Juli (1 Woche Einführung, 4 Wochen Famulatur) vorzubereiten.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Die elektronische Einreisegenehmigung (eTA) kann man für 7,- Dollar online beantragen.
https://www.canada.ca/en/immigration-refugees-citizenship/services/visit-canada/eta/facts-de.html

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten keine Probleme.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Es wird Englisch und in La Crete „Low German“ gesprochen.
Es kann hilfreich sein sich für den Aufenthalt ein „Dental Dictionary“ mit zahnmedizinischen Fachbegriffen auszuleihen.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Jeden Tag haben die Famulanten von 8.30-17 Uhr vier Patienten behandelt, wobei jedem Studenten eine eigene Behandlungseinheit zur Verfügung stand und eine freundliche Rezeptionistin das Einbestellen der Patienten übernahm. Wir die Famulanten einige Befunde erhoben und viele Zahnreinigungen und Röntgenbilder gemacht. Der Schwerpunkt lag aber auf der Füllungstherapie, wobei in Kanada noch viel Amalgam verwendet wird. Durch schlechte Mundhygiene und zuckerhaltige Ernährung haben viele Patienten große kariöse Läsionen, sodass teilweise eine Pulpotomie mit Stahlkrone an Kindern oder Pins zur Unterstützung der Höcker großer Füllungen nötig sind. Da zahnmedizinische Leistungen in Kanada sehr teuer sind, werden leider recht viele Zähne extrahiert, die in Deutschland durch eine Wurzelkanalbehandlung erhalten werden könnten.

Der Aufenthalt in Edmonton begann mit einer Einführungswoche in der University of Alberta. Hier durften wir den kanadischen Studenten bei ihren Behandlungen assistieren. Wir hospitierten bei Komposit- und Amalgamfüllungen, Zahnextraktionen und sogar beim chirurgischen Einbringen von Implantaten. Außerdem hörten wir einige Vorlesungen zu den Hygienevorschriften und Ergonomie, nahmen am Spritzenkurs des zweiten Studienjahres teil, übten verschiedene Röntgentechniken am Phantomkopf und durften das Arbeiten mit Lupenbrillen kennenlernen. Danach haben wir einen Monat an einer Satellitenklinik in McLennan selber Patienten behandelt. Pro Tag standen 4 Behandlungen auf dem Plan, welche von Schmerz- bis Wurzelkanalbehandlung, Zahnextraktionen und Behandlung von Kindern die komplette Bandbreite des zahnmedizinischen Behandlungsspektrums abdeckte.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

  • Flug: 800,- Euro
  • Visum: 7,- Dollar
  • Studiengebühren: 80,- Dollar
  • Ärztliche Untersuchung Dr. Licchini in Berlin: 260,- Euro
  • Unterkunft für die erste Woche in Edmonton (airbnb): ca. 210,- Euro
  • Unterkunft für die folgenden vier Wochen: kostenlos
  • Mietwagen: Abhängig von der Mietdauer und vom Alters des Fahrers (unter 25 Jahren zahlt man einen Aufschlag für die Versicherung)
  • Lebenshaltungskosten pro Woche: ca. 150-200,- Dollar

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Es ist immer sehr hilfreich, wenn man sich frühzeitig informiert und sich mit Leuten in Verbindung setzt, die bereits an dem Programm teilgenommen haben, da man von den Erfahrungen profitiert und viele hilfreiche Tipps bekommen kann.
Wir würden jedem Bewerber empfehlen ein Auto zu leihen um selbstständig am Wochenende die Nationalparks zu erkunden und die Natur zu genießen.


Zum Abschluss…
"Insgesamt war es eine großartige Erfahrung, bei der man nicht nur in zahnmedizinischer Richtung sicherer und schneller geworden ist, sondern bei der man auch die Natur, die Kultur und die Leute kennenlernen durfte."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Kenia

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Kenia
Organisation und Kontakt:
Dentists for Africa e.V.
Belvederer Allee 25, 99424 Weimar
www.dentists-for-africa.de
E-Mail: info@dentists-for-africa.org
Tel.: 03634-9048590

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

Vorbereitungen: insgesamt 4-5 Monate, Ca. 10 Monate vom ersten Kontakt mit Dentists for Africa bis zum Abflug. 3 Monate vorher haben wir alles Weitere organisiert wie Flüge, Impfungen, Auslandskrankenversicherung und Spenden

Impfungen: Gelbfieber, Tollwut, Hep A, Meningokokken, Thypus, Cholera (Kosten hat bei uns die Techniker Krankenkasse übernommen)

Versicherung: Die Famulanten schlossen privat eine Berufshaftpflichtversicherung und Reiserücktrittsversicherung ab, die auch im Ausland gilt und sie hatten die Möglichkeit über Dentists for Africa eine Berufsunfallversicherung (12€ pro angebrochenen Monat) für den Aufenthalt abzuschließen. Über eine Auslandskrankenversicherung verfügten sie schon zuvor.

Flug und Transfer: Flüge buchten die Famulanten über Air France. Für den Einsatzort Kisii empfiehlt sich ein weiterer Inlandsflug von Nairobi nach Kisumu. Dort wurden sie von einer Schwester persönlich abgeholt.

Unterkunft: Die Famulanten wohnten im Gästehaus auf dem Krankenhausgelände. Sie mussten sich dort um nichts selber kümmern. Dentists for Africa reservierte dies für uns im gewünschten Zeitraum. Kosten: 1000 KES pro Tag

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja. Visum kann bei der Einreise erworben werden und kostet 50 US$.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Jedem stehen bei KLM/ Kenya Airways 2x 23kg Gepäck und 1x12kg Handgepäck zu.
So nutzten die Famulanten je ein Gepäckstück für sich selbst und eins für Spenden. Die Famulanten haben keinen Zoll angemeldet, sondern reisten mit einer Spendenurkunde von Dentists for Africa und einer Liste der Materialspenden. Am Zoll fragte man nach Geschenken. Die Famulanten öffneten daraufhin einen Kleidungskoffer, indem sie kleine Seifen und Parfüms als Gastgeschenke verpackt hatten. Der Zoll wollte keinen weiteren Koffer sehen. Es empfiehlt sich also sehr ein paar Geschenke im Kleidungskoffer zu transportieren, um diese zeigen zu können.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Englisch muss man beherrschen. Die Verständigung mit allen Mitarbeitern und Schwestern auf Englisch funktioniert sehr gut. Viele Einheimische sprechen allerdings nur wenig Englisch. Alle Mitarbeiter haben immer gerne für die Famulanten Kiswahili übersetzt, aber es ist durchaus sinnvoll einige wichtige Wörter Kiswahili selbst zu lernen.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Durch die Zusammenarbeit mit Dentists for Africa ist die Zahnstation super ausgestattet. Die meisten Materialien sind aus Deutschland und waren den Famulanten aus der Uni bekannt. Es gibt in Kisii auch einen Ultraschallscaler, einen Apex-Locator und ein digitales Röntgengerät für Zahnfilme. Außerdem gibt es ein kleines zahntechnisches Labor. Zu den Aufgaben gehörten Aufklärung, Diagnosestellung, Füllungen, Fissurenversiegelungen, Wurzelkanalbehandlungen, PZRs, Extraktionen und die Teilnahmen an mobilen Einsätzen z.B. in Schulen.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Anmeldung ZAD 65 Euro  

Reiserücktrittversicherung ca. 150 Euro zu zweit

Flug ca. 700 Euro

Unterkunft + Verpflegung 1000 KES pro Tag (1Euro ≈ 124 KES)

Mitgliedbeitrag 25 Euro

Berufsunfallversicherung für 2 Monate 24 Euro (12€ pro angebrochenen Monat)

Privat gebuchte Safari 9 Tage zum Ende ca. 1800 Euro

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Insgesamt ca. 2500€. Flüge ca. 500€, Unterkunft im Guesthouse inklusive Verpflegung pro Tag 10€, Unterkunft auf Reisen zwischen 15-35€ pro Person über AirBnB und booking.com, Restaurantpreise je nach Gebiet günstiger oder ähnlich europäischer Preise (z.B. Pizza 8€, Seafoof 20-35€, Wasser 1,50€)

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Das solltet ihr euch vorher anschaffen/ mitnehmen:
Stirnlampe für mobile Einsätze, eigenes Desinfektionsmittel und Schutzkleidung, Moskitonetz + Mückenschutzmittel, (Hüttenschlafsack), umfangreiche Reiseapotheke, Taschenlampe für Stromausfälle, Teebeutel für Kräuter- oder Früchteteefans, Kaffeepulver und Filter für Kaffeefans, kleines scharfes Küchenmesser, Reiseadapter, gute Powerbanks und ggf. Mehrfachsteckerleiste (wenige Steckdosen), Packbeutel (Plastiktütenverbot in Kenia).

Wundert euch nicht über sehr schlechte Straßenverhältnisse. Wer schnell reisekrank wird, sollte sich überlegen, ob er nach Kenia möchte. Kisii liegt ziemlich ländlich und ist daher nicht wie Nairobi mit guten Straßen, Ampeln und Fußgängerwegen ausgestattet. Nackenhörnchen ist zum Abfedern der Hubbel empfehlenswert, vor allem auf Safari.

Bevor ihr euren Aufenthalt plant, fragt nach den Schulferienzeiten in Kenia. Haben die Kinder Ferien, ist kein Schulbesuch möglich und das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Dentists for Africa wird euch einen super ausführlichen Leitfaden zu Verfügung stellen. Da steht wirklich alles erdenklich wichtige drin.

Zum Abschluss…
"Wir hatten eine wirklich unvergesslich schöne Zeit in Kenia. Die Kenianer sind immer offen und herzlich zu uns gewesen."

"Wenn du das hier liest und überlegst, eine Famulatur zu machen - tu es! Wir sind nach sechs Wochen Kenia sehr glücklich und voller neuer Erfahrungen wiedergekommen."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Madagaskar

Erste Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Madagaskar, Antananarivo (Stadtteil Tsiadana) und Fianarantsoa
Organisation und Kontakt:
Planet Action - Helfende Hände e.V.
Obere Seegasse 16
69124 Heidelberg
www.planet-action.de
E-Mail: info@planet-action.de
Ansprechpartner: Nina Sickenberger

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Einige Studenten haben sich vier Monate auf den Aufenthalt vorbereitet andere bereits ein Jahr zuvor. Zur Vorbereitung gehört u. a. Impfungen, Auslandskrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Flüge, Urlaub im Anschluss an den Einsatz, Kontakt zu den NGOs aufnehmen und Einsatz planen, Unterkunft und Verpflegung, das Sammeln von Spenden, Sprachkenntnisse erlernen und Fahrtkostenzuschüsse beantragen,Visum beantragen.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja. Kostenpunkt ca. 50 € (je nach Länge des Aufenthaltes 30€-47€). Das Visum erhält man über die Madagassische Botschaft in München oder direkt vor Ort am Flughafen.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten in diesem Fall keine Probleme mit dem Zoll, allerdings mit der Fluggesellschaft Kenia Airways. Von zehn aufgegebenen Koffern fehlten sechs. Diese kamen drei Tage später an und mussten am Flughafen abgeholt werden. Leider gibt es immer wieder Probleme am Zoll, da Korruption leider an der Tagesordnung ist. Die Famulanten haben ihre Spenden nicht angemeldet, da damit zu rechnen ist, dass Schmiergeld gezahlt werden muss.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Französisch ist sehr von Vorteil. Die Famulanten hatten aber Glück, dass fast immer Übersetzer innerhalb der einzelnen Projekte vor Ort waren, die helfen konnten.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Antananarivo: Hier werden Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren behandelt. Die Famulanten zeigten den Kindern mit Hilfe eines großen Zahnputzmodells wie man richtig Zähne putzt. Dies konnten sie im Anschluss direkt unter Aufsicht üben. Außerdem wurden Zahnbürsten und -pasten verteilt. Wo es ging, wurden Füllungen mit Glasionomerzementen gemacht, bei stark zerstörten Zähnen blieb leider nur die Extraktion. Auch Komplikationen wie MAVs blieben nicht erspart. Hier durfte der Zahnarzt sein Können unter Beweis stellen und diese decken.

Fianarantsoa: Über Wurzelreste bis hin zu stark zerstörten Zähnen mussten den Zangen weichen.
Nicht selten hatten die Patienten Fisteln, Granulome, Zysten und Abszesse. Interessante Anomalien, die man bis jetzt nur auf Bildern in Vorlesungen gesehen hatte, wie zum Beispiel revolverartige Bissstellungen, Wurzelbesonderheiten, wie einen dreiwurzligen Oberkiefer Prämolar (5er) oder Unterkiefer Molar (6er), Zahnstein, nicht nur an der Unterkiefer Front, sondern auch auf der Vestibulär- und Okklusalfläche der Oberkiefer Molaren, hatten die Famulanten vor sich.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: ca. 970 € (Flug ab Frankfurt: 840€)
Inlandsflüge: 100 - 510€
Unterkunft/Verpflegung: ca. 900 € bzw. 120€-150€ pro Woche

Preisbeispiel
Wasser: 0,60 € - 1,00 € (evtl. lohnt sich ein Wasserfilter)
Eine Ananas: 0,60 €
Rindersteak mit Pommes im Restaurant: 5,00 €
Importierte Waren sind relativ teuer (europäische Preise). So z. B. Shampoo, Toilettenpapier, Schokolade etc.

Für 5 Wochen inkl. 1 Woche Urlaub auf Sainte Marie hat eine Famulantin ca. 2.000 € ausgegeben

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Französischkentnisse sind unentbehrlich. Gut ausgestattete Reiseapotheke, vor allem Medikamente (gegen Durchfall und Übelkeit), Kohletabletten und Mineral-/Multivitamintabletten einpacken. In der Hauptstadt kann es im August kalt und windig werden, vor allem in der Nacht. Spray gegen Bettwanzen und Mosquitos einpacken. Es gibt nicht immer fließendes Wasser und Strom, deshalb Händedesinfektion, Powerbank, USB-Ventilator und Taschenlampe mitnehmen. Unbedingt Zeit für einen Nationalpark einplanen.
Am Flughafen nicht von sogenannten Kofferträgern belästigen lassen, da für 50 Meter Weg 20 Euro verlangt werden.
Immer in offizielle Taxen einsteigen (weiße Autos mit gelbem Schild) und Preis vorher aushandeln (Preis pro Taxi oder pro Person?)
Auf Madagaskar muss man leider sehr spontan und flexibel sein. Da es sich um ein Entwicklungsland handelt, kann man Dinge schwer planen! Außerdem sollte man auf jeden Fall Zeit für Reisen im Anschluss an die Famulatur einplanen, um das Land weiter zu entdecken.
Madagaskar ist ein schönes Land, das sich zu erkunden lohnt, jedoch solltet ihr viel Zeit einplanen um von A nach B zu kommen. Beispielsweise braucht man mit dem Auto für 500 km dort mindestens zehn Stunden Fahrt.

Zum Abschluss…
"Alles in allem möchten wir dieses Abenteuer nicht missen und können allen eine Famulatur in Madagaskar wärmstens empfehlen.".
"Wir schauen zurück auf sechs ereignisreiche Wochen. Die Erlebnisse und Erfahrungen werden uns ein Leben lang sowohl persönlich als auch fachlich als Zahnärztinnen prägen und wir  sind sehr glücklich dieses Abenteuer gewagt zu haben.".
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Zweite Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Madagaskar, Antananarivo
Organisation und Kontakt:
Dental Volunteers e.V
Frau Dr. Agnes Wagner
Tel.: +49-8022-24788
E-Mail: info@dental-volunteers.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

Die Famulanten haben ca. ein Jahr lang geplant. Geimpft wurden sie gegen Tollwut und Typhus. Außerdem haben sie ein paar Firmen für Produktspenden angefragt. Die Flüge wurden 8 Monate vor Famulaturbeginn gebucht. Die Unterkunft für die erste Nacht hat die Organisation für die Famulanten gebucht.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja. Kostenpunkt 47,65 € für 60 Tage. Das Visum wurde schon von Deutschland aus bei der madagassischen Botschaft in Berlin beantragt. De Famulanten wurde dazu geraten, um das Chaos bei der Ankunft in Antananarivo zu umgehen. Allerdings würden die Famulanten jedem dazu raten, sich das Visum doch erst bei der Ankunft am Flughafen ausstellen zu lassen. Denn sie zitterten bis 3 Tage vor Abflug, ob die Pässe wirklich noch ankommen.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten in diesem Fall keine Probleme mit dem Zoll. Sie hatten sogar von Dental Volunteers ein Schreiben für den Zoll, was aber gar nicht gefordert wurde. In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Französisch war schon sehr von Vorteil. Es gab immer Übersetzter von Malagasy in Französisch und teilweise sogar in Deutsch.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Die Famulanten haben vor allem extrahiert, Füllungen gemacht und Mundhygieneinstruktionen gegeben.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: ca. 1000 €
Verpflegung während der Famulatur: 175 €
Reise danach (10 Tage mit Inlandsflug): 1000 €
Flasche Wasser: 1,00 €
Baguette: 0,10 €

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Entspannt bleiben! Vor Ort regelt sich mehr, als man denkt…
Visum erst vor Ort beantragen.

Unbedingt mitnehmen: Powerbank mit ausreichend Leistung sowie kleinen USB-Ventilator. Wichtig sind auch: Kohletabletten und Mineral-/Multivitamintabletten.

Zum Abschluss…
"Alles in allem möchten wir dieses Abenteuer nicht missen und können allen eine Famulatur in Madagaskar wärmstens empfehlen."
"
Wir schauen zurück auf sechs ereignisreiche Wochen. Die Erlebnisse und Erfahrungen werden uns ein Leben lang sowohl persönlich als auch fachlich als Zahnärztinnen prägen und wir  sind sehr glücklich dieses Abenteuer gewagt zu haben."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Malawi

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

In Namitete, Malawi

via Planet Action e.V.

Nina Sickenberger: nina@planet-action.de

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?

etwa ein Jahr, Gelbfieber Impfung, Malarone (wir hatten aber bereits einige Impfungen von vorherigen Reisen, deswegen unbedingt nochmal selber nachfragen) Auslandskranken-, Auslandsberufshaftpflichtversicherung, Transfer und Unterkunft wurde vom Krankenhaus organisiert

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Ja, 75 US Dollar. Kann man einfach bei der Einreise erhalten, man muss sich also nicht schon in Deutschland darum kümmern

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Nein, Ethiopian Airlines beinhaltet 2 kostenlose Gepäckstücke

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch & Übersetzer war vor Ort

6. Was waren Deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast Du durchlaufen?

Hauptsächlich Zähne ziehen und anästhesieren, gelegentlich konnten wir auch einige Füllungen legen. Dabei waren wir immer gut betreut und konnten bei Komplikationen um Hilfe bitten. Der Behandlungsraum bestand aus einfachen Liegen und einer mobilen Einheit, gearbeitet wurde hauptsächlich mit Hebel und Zange.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

etwa 775€ für den Hin- und Rückflug und 500€ in den 4 Wochen vor Ort. Wir sind aber auch 'nur' dreimal übers Wochenende an den See gefahren, wenn man also eine Safari oder   größere Touren plant, muss man mit mehr Kosten rechnen. Außerdem mussten wir uns nur um die Verpflegung kümmern, die Unterkunft wurde vom Krankenhaus gestellt und hat uns nichts gekostet.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?

Rechtzeitig anfangen zu suchen, eine gut strukturierte Organisation wählen und dann nichts wie los!

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Nepal

Erste Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Ort: Nepal, Kathmandu
Organisation und Kontakt:
Nepal, Dhulikhel Hospital – Kathmandu University
Ansprechpartner in Nepal:
Dr. Dashrath Kafle
E-Mail: dashrath07@yahoo.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Einige Studenten haben sich drei Monate auf den Aufenthalt vorbereitet. Zur Vorbereitung gehört u. a. das Sammeln von Spenden, Sprachkenntnisse erlernen und Fahrtkostenzuschüsse beantragen. Durch Corona: Stapelweise Dokumente organisieren. PCR-Test, Impfbescheinigungen, Reisekrankenversicherung inkl. Rückholung, Qurantänerklärung, Wohnungsgeber- und Praktikumsgeberbescheinigungen und natürlich ein Visum. Ansonsten haben die Vorbereitungen ca. ein 3/4 Jahr gedauert. Am längsten hat sich dabei noch die Spendenakquise gezogen.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja. Die Famulanten haben vor der Reise über die nepalesische Botschaft in Berlin ein Visum beantragt. Dies kostet für 90 Tage 105 USD und wurde innerhalb von zwei Wochen ausgestellt. Es besteht auch die Möglichkeit das Visum direkt am Flughafen von Kathmandu zu beantragen.
Man benötigt Stand 2021 ein Visum. Dieses ist normalerweise als Visa-on-Arrival am Tribhuvan Airport erhältlich. Regulär gibt es das Visa zum gleichen Preis von 120€ in Berlin in der Botschaft. Sollte man nicht persönlich hingehen wollen kommt aber noch der Versand/Kurier hinzu.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten sehr viele Spenden dabei. Die Fluggesellschaft Emirates hat ihnen auf Anfrage zusätzliches Gepäck genehmigt und der Zoll hat ebenfalls keine Probleme bereitet. In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Mit Englisch kommt man sehr weit. Aber die Ärzte übersetzen auch Nepali für die Famulanten. Desto weiter es Land ein geht, ist ein Übersetzer ein muss, da die älteren Menschen kein Englisch sprechen. Faculty und Interns in Dhulikhel sprechen perfektes Englisch; die gesamte Lehre im Studium wird nämlich auf Englisch gehalten. Die meisten anderen jungen Leute können, in unterschiedlicher Ausprägung, ebenfalls Englisch, Leute mittleren Alters eher selten. In der Klinik ist aber eine Person, die für einen bei Bedarf dolmetschen kann, immer nah.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
In Nepal arbeitet man in der Regel von Sonntag bis Freitag. Die Famulanten wurden aber für das ganze Wochenende freigestellt und hatten so auch während der Famulatur Zeit das Umland zu entdecken.
Die Zahnklinik des Hospitals hat die Famulanten mit ihrer Modernität und guten Ausstattung überrascht. Vor Ort sind sechs Bereiche vorhanden: die Oral Medicine, die von jedem Patienten einen Befund aufnimmt und dann in die jeweiligen Fachbereiche (Konservative ZHK, Kinderzhk, Oralchirurgie/ Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Prothetik und Kieferorthopädie) verteilt. Die Famulanten haben sich aufgeteilt und somit nahezu jeden Teilbereich kennengelernt. Sie durften auch selbstverantwortlich Patienten behandeln. Bei Fragen wurde ihnen immer sofort geholfen.
Das Hospital hat viele Outreachcenter. Die Famulanten durften auch einmal mitfahren. Diese Zentren werden regelmäßig besucht und es sind jeweils Humanmediziner und Zahnmediziner dabei. Dort werden die Notversorgungen durchgeführt, für die Menschen, die in schwer zugänglichen Bereichen leben und sehr lange zum Krankenhaus brauchen würden. Vor Ort konnten viele Zähne gezogen und somit auch viel praktische Erfahrung gesammelt werden.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Unterkunft/Verpflegung im Guesthouse des Hospitals: ca. 800Rp (ca. 8,00 €)/Zimmer
Der Betreiber dieses Hostels ist Min Lama (lamaabinash@yahoo.com)
Wasser kostet 30 - 50 Rps. (ca. 0,50 €). Die Busse sind generell sehr günstig.
Flug: ca.500€
Visum: ca. 120 Euro
Nepal hat relativ geringe Lebenshaltungskosten. Ein Essen in der Cafeteria der Klinik kostet ca. 0,50€, ein üppiges Essen in einem guten Restaurant in Dhulikhel 2€-4€.
Genussmittel wie Alkohol aber selbst Schokolade sind dahingegen merklich teurer als in Deutschland.
Sollte man Trekken gehen, dann werden alle Produkte mit zunehmender Entfernung zur Zivilisation teurer. In Thorong Phedi kostet ein Tee das 20 fache im Vergleich zum Kathmandutal. Wenn man noch Ausrüstung zum Trekking braucht kann man diese preisgünstig in Thamel erwerben.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Nepal ist ein wundervolles Land mit tollen Menschen. Man sollte offen sein für eine andere Kultur.
Die Famulanten haben sich im Tropeninstitut auch über notwendige Impfungen aufklären lassen, wobei Nepal nicht als Risikogebiet zählt. Trotzdem haben sie sich mit allen Grundimpfungen eingedeckt (z. B. Typhus, Cholera, Hep.A, Hep.B, Japanische Enzephalitis, usw.). Nur im Süden von Nepal besteht eine leichte Malariagefahr. Das Gute ist, dass die meisten Krankenkassen für die Impfkosten aufkommen.
Des Weiteren sollte man lieber zu viel als zu wenig Spenden mitnehmen, da grade Verbrauchsgüter wie Anästhesie nicht zu knapp werden dürfen.

Ein Synonym für Monsun ist nicht ohne Grund Regenzeit. Der Monsun ist selbst für Südostasiatische Verhältnisse heftig, so fällt allein im August in Kathmandu so viel Regen wie in Münster in sechs Monaten - mit der Folge, dass wir mit Schimmel und Rost an Mützen, Jacken, Rucksäcken, Kulturbeuteln, Taschenmessern und Lupenbrillenclips zu kämpfen hatten. Dem Klimawandel sei Dank, nimmt nicht nur die Intensität zu sondern die starken Niederschläge treten auch immer später im Jahr noch auf.
Wer nicht mit der Gefahr leben möchte von einem Erdrutsch begraben zu werden sollte wirklich davon absehen in der Offseason einen Mehrwochentrek zu unternehmen.

Zum Abschluss…
"Wir haben in der Zeit der Famulatur am Hospital sehr viel gelernt und sehr gute Freunde gefunden."
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Zweite Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Nepal, Kathmandu
Organisation und Kontakt:
Nepalmed e.V.
c/o Dr. Arne Drews
Straße des Friedens 27
D-04668 Grimma, Germany
Ansprechpartner in Deutschland:
Telefon: +49-3437-910329 (Praxis)
Telefax: +49-3437-910160
Email: nepalmed@gmx.de

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Der Flug wurde ca. drei Monate vorher gebucht. Die Unterkunft ergab sich erst ca. 1 ½ Monat vorher. Mit den Impfungen sollte rechtzeitig begonnen werden!

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja, es wird ein Touristenvisum für 90 Tage benötigt. Das kostet 100 US$. Es ist sinnvoll, sich dieses schon im Vorfeld zu besorgen, z.B. in der nepalesischen Botschaft in Berlin. Man entgeht damit langen Einreisezeiten.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten keine Probleme. In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Man sollte der englischen Sprache mächtig sein. Noch besser wäre natürlich Nepali. Die Nepalesen freuen sich riesig, wenn man etwas in ihrer Sprache sprechen kann. Die jungen Leute sprechen fast alle Englisch. Eine Verständigung ist also möglich.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Die Famulantin durfte außer zu assistieren, auch Füllungen, Extraktionen, Anästhesien und Zahnreinigung selber machen. Die stomatologische Station in Kirtipur ist gut ausgestattet, auch wenn die Geräte schon etwas älter sind.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
- 800 Euro Flug
- 340 $ Unterkunft mit Verpflegung für einen Monat
- 20 Cent für ein Busticket

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
….dass man für eigentlich sehr kurze Distanzen sehr lange mit dem Bus braucht.

Zum Abschluss…
"Wir haben in der Zeit der Famulatur am Hospital sehr viel gelernt und sehr gute Freunde gefunden."
"Ich bin froh, meine Liebe zum Reisen, dem Entdecken fremder Kulturen und Menschen, mit meinem späteren Beruf verknüpft zu haben."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Peru

Erste Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Ort: Peru, Urubamba (Nahe Cusco)
Organisation und Kontakt:
Zahnärzte helfen e.V.
1. Vorsitzender Dr. Norbert Reiß
Konrad-Adenauer-Str. 2
64807 Dieburg
Tel.: 06071 25552
Fax: 06071 21938
E-Mail: za-helfen@arcor.de
www.za-helfen.de

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Einige Famulanten starteten ihre Vorbereitungen bereits sechs Monate vorher, andere sogar nur drei Wochen. Zur Vorbereitung gehört u. a. das Sammeln von Spenden, Sprachkenntnisse erlernen und Fahrtkostenzuschüsse beantragen. Impfung: Tollwut, Hepatitis A/B, Typhus, Meningokokken-Meningitis ACWY, Gelbfieber. Nach der Approbation ist zusätzlich eine Berufshaftpflichtversicherung notwendig. Reisekrankenversicherung wird vorausgesetzt.
Die Flüge kann man entweder über einen europäischen Flughafen direkt nach Lima/Südamerika wählen oder über die USA als Zwischenstopp, was jedoch ein gültiges ESTA Visum voraussetzt.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ein Visum wird nicht benötigt. Der Reisepass reicht aus. In Peru selbst beantragt man bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Einige Famulanten berichten, dass es keine Probleme gab. Bei anderen wurden z. B. Spiegel und Sonden kontrolliert. In diesem Fall dem Zoll einfach sagen, dass es sich um Geschenke für einen Zahnarzt handelt.
Desinfektionsmittel sind nicht erlaubt. Weitere Famulanten mussten in Lima die Koffer wegen spitzen Gegenständen (Sonden, Pinzetten) öffnen, konnten dann aber damit weiterreisen. Die Fluggesellschaft LAN fliegt direkt von Madrid nach Lima (sehr angenehm, da Nachtflug). Unbedingt von Lima nach Cusco weiterfliegen.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Es ist von Vorteil fließend Spanisch zu sprechen, auch wenn vor Ort auf Spanisch sprechende Freiwillige des Hilfsprojektes zurückgegriffen werden konnte, die auf Deutsch oder Englisch übersetzen. Bei Angeboten für Touristen versteht fast jeder Englisch.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Ein Baustein des Gesundheitsprojektes ist die zahnmedizinische Prophylaxe an den Schulen. Ein andere Teil des Projektes umfasst die Behandlung der Kinder aus den kooperierenden Schulen. Hierfür werden zwei Postas betrieben. Eine befindet sich im Chicon Tal und die andere im Huilloc Tal, beides Seitentäler des Heiligen Tals an dessen Anfang Urubamba liegt.
Die Behandlungsstühle waren zwar schon älteren Baujahrs aber voll funktionsfähig. Auch bei den notwendigen Materialien fehlte es an nichts. In diese recht gut ausgestatteten Behandlungsstationen kommen in der Regel Kinder aus den benachbarten Schulen und werden hier zahnmedizinisch versorgt. Die Estacion movil hat weniger Verbrauchsmaterial, in den Bergen in Chaullaccocha und Chupani muss alles mitgebracht werden
Überwiegend werden Fissuren versiegelt, Füllungen gelegt und hin und wieder mal auch ein Zahn extrahiert.
Es wird von Montags bis Freitags behandelt.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: ca. 1.000 €
Unterkunft Hotel: 20 $/Nacht
Unterkunft bei einer Familie: 80 €/Monat (bzw. 350 SOL/Monat)
Mittagessen: ca. 1,50 - 6 €
Abendessen: ca. 5 - 10 €
Wasser: 3L = 4 SOL (Wechselkurs: 1 € = ca. 3,30 SOL)
Ausflüge (Machu Picchu, etc.): je nach Budget von 150 € - 500 €
Anderen Famulanten hat die ganze Famulatur ca. 2.000 € gekostet.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Frühzeitige Bewerbung bei der Organisation.
Es handelt sich bei dem Projekt um ein Kinderhilfsprojekt, sodass die Behandlungszeiten weitesgehend während der Schulzeiten der Kinder stattfinden, daher sollte ein Spaß am Umgang mit Kindern vorhanden sein.
Eine Stirnlampe kann nie schaden. Ob bei der Behandlung, in Hostels oder beim Wandern.
Ein ISIC (internationaler Studentenausweis) lohnt sich, wenn man z. B. den Machu Picchu besucht.Lernt ein bisschen Spanisch, dann tut ihr euch viel leichter mit allem!
Gerne hätten die Famulanten vorab gewusst, welche Spenden wirklich benötigt werden.
Größere Trips bzw. Touren sind vor Ort bis zu 70% günstiger als bei vorab Buchungen in Deutschland oder online und aufgrund der zahlreichen Anbieter täglich buchbar.
Das Wichtigste ist ein relativ sicheres Spanisch. Wenn man gut spanisch spricht kann ich Jedem eine Famulatur in Camaná, Peru wärmstens empfehlen.

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Zweite Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ansprechpartner: Mons. Percy Fernando Saavedra Ramirez
Adresse: Apartado Postal 55 – Jirón Piérola 322 – Camaná, Peru
E-Mail: obischuquibamba@gmail.com
Tel.: +54 571272

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Vorbereitungen haben knapp 4 Monate gedauert. Impfungen müssen rechtzeitig getätigt werden, Versicherungen lassen sich auch kurzfristig organisieren, Flüge sollten alleine aus Kostengründen zeitig gebucht werden, Unterkunft und Transfer wurden zum Glück von der Organisation gestellt, aber auch dies musste natürlich zeitig besprochen werden. Sonst sind Materialienspenden und die Kontaktaufnahme mit Dentalfirmen etwas was Zeit in Anspruch nimmt und natürlich die Organisation des Ablaufs der Famulatur mit den Menschen vor Ort sollte schon mehrere Monate vorher besprochen werden.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ein Visum wird nicht benötigt. Der Reisepass reicht aus. In Peru selbst beantragt man bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten keine Probleme mit den Spenden bei der Einreise, wurden aber auch nicht vom Zoll kontrolliert. Bei der Fluggesellschaft hatten sich die Famulanten vorher erkundigt und es wurde versichert das der Transport der Materialien im Gepäck kein Problem darstellen würde, auch wenn es auf Bildern und Plakaten im Flughafen teilweise eindeutig anders deklariert war.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Fließendes Spanisch ist ein absolutes Muss! Als die Famulanten vor Ort waren, war ein anderer deutscher Volontär vor Ort der ihnen für den Monat der Famulatur begleitet hat, aber das wird nicht immer der Fall sein. Zwar werden andere Volontäre da sein, diese werden allerdings für andere Projekt eingeteilt sein und die Bevölkerung spricht kein Englisch.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Behandlung (hauptsächlich Füllungen, Prophylaxe und Extraktionen) in einer Zahnarztpraxis mit Ausstattung ähnlich deutscher Verhältnisse aber auch Behandlung in den Bergen ohne Strom und Licht in einem Gartenstuhl. Die Patienten sind alle sehr herzlich und dankbar, haben aber sehr viel Behandlungsbedarf, besonders in den abgelegenen Bergdörfern. Viele der Patienten sind Kinder, die allerdings auch schon sehr kariöse Zähne haben.


7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Flug: 1000€
Unterkunft: gestellt, Verpflegung: Frühstück und Mittagessen durch die Woche i. d. R. auch gestellt.
Preise generell wesentlich günstiger als in DE, ca. ½ - ¼ des deutschen Preises.

Gesamtkosten dementsprechend bei ca. 1700€, durch Förderung des DAAD/ZAD allerdings niedriger.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Frühzeitige Bewerbung bei der Organisation.
Es handelt sich bei dem Projekt um ein Kinderhilfsprojekt, sodass die Behandlungszeiten weitesgehend während der Schulzeiten der Kinder stattfinden, daher sollte ein Spaß am Umgang mit Kindern vorhanden sein.
Eine Stirnlampe kann nie schaden. Ob bei der Behandlung, in Hostels oder beim Wandern.
Ein ISIC (internationaler Studentenausweis) lohnt sich, wenn man z. B. den Machu Picchu besucht.Lernt ein bisschen Spanisch, dann tut ihr euch viel leichter mit allem!
Gerne hätten die Famulanten vorab gewusst, welche Spenden wirklich benötigt werden.
Größere Trips bzw. Touren sind vor Ort bis zu 70% günstiger als bei vorab Buchungen in Deutschland oder online und aufgrund der zahlreichen Anbieter täglich buchbar.
Das Wichtigste ist ein relativ sicheres Spanisch. Wenn man gut spanisch spricht kann ich Jedem eine Famulatur in Camaná, Peru wärmstens empfehlen.

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Dritte Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Organisation: Peru-Aktion e.V
Homepage: www.peru-aktion.de
Ansprechpartner: Christoph Beckmann
E-Mail: christoph.beckmann87@gmail.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Die Famulanten haben sich ungefähr 3 Monate richtig vorbereitet. Sie haben sich gegen Gelbfieber impfen lassen und eine Reiseschutzversicherung über die Apobank abgeschlossen. Flüge,Transfer und Unterkünfte bekommt man relativ kurzfristig. Die meiste Vorbereitungszeit brauchten sie für das Sammeln der Spenden.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ein Visum wird nicht benötigt. Der Reisepass reicht aus. In Peru selbst beantragt man bei der Einreise ein kostenloses Touristenvisum.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Der offizielle Weg die Spenden anzumelden vorher funktioniert leider nicht. Die Famulanten hatten für alle Fälle ein Bestätigungsschreiben der Organisation auf Spanisch dabei, mussten aber nicht durch den Zoll.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Spanisch! Die deutschen Freiwilligendienstler konnten aber auch sehr gut aushelfen.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Es gibt eine Einheit, die relativ gut funktioniert. Da es keine Möglichkeit zum Röntgen gibt hat man Hauptsächlich die Wahl zwischen Füllungen und Extraktionen

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Etwas über 2000 Euro mit einem Monat Reisen noch dazu. Im Projekt selbst wohnt man kostenlos und bekommt 3 Mahlzeiten.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Welche Materialien vor Ort wirklich gebraucht werden.


Zum Abschluss…
"Peru und seine unfassbar warmherzigen Menschen sind uns sehr ans Herz gewachsen und wir sind aus dem Land der Alpakas, des Pisco und der Berge mit einem lachenden aber auch einem weinenden Auge zurück nach Deutschland gekehrt."

"Unsere Erwartungen haben sich voll erfüllt und Peru an sich ist auf jeden Fall eine Reise wert und jetzt drei Monate nach unserer Rückkehr fallen uns mindestens fünfzig Gründe mehr ein, nach Peru zu reisen und dort eine Famulatur zu machen."

"Die Famulatur hat sehr viele neue Erfahrungen, Eindrücke und Einblicke gegeben und ich denke immer wieder gerne daran zurück!"

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Philippinen

Erste Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Ort: Philippinen, Insel Siquijor
Organisation und Kontakt:
"German Dental Care Siquijor"
Herr Wulf Feinhals
W.feinhals@web.de

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Für die Vorbereitungen wurden ca. 10 Monate benötigt. Eine frühe Flugbuchung ist in der Regel für die Kosten von Vorteil. Zudem müssen Impfungen beachtet werden.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Ja, ein Visum ist auf den Philippinen notwendig, wenn man länger als 30 Tage bleiben möchte. 59 TageTouristenvisum für 27€ + 3,95€ Porto zur Rücksendung.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten hatten leider relativ wenig Spenden und diese in den eigenen Koffer transportiert. Es gab keine Probleme bei der Einfuhr.In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Auf den Philippinen kommt man mit Englisch bereits sehr weit. Die Famulanten haben vornehmlich Jugendliche behandelt, die ihr Schulenglisch genutzt haben, um sich zu verstehen zu geben. Es gibt auf den Philippinen sehr viele unterschiedliche Sprachen, sodass Englisch eine der Amtssprachen ist. Werden kleinere Kinder behandelt, so gibt es in der Regel eine Helferin, die die Sprache der Kinder spricht.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Die Famulanten haben in dem Projekt geholfen Zahnpasta und Zahnbürsten in vielen kleinen Bergschulen zu verteilen. Weiter haben sie Schulklassen untersucht und diese dann in der kleinen Zahnklinik behandelt. Es handelte sich um Füllungs- und Extraktionstherapien bei Schülern.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Internationale Flüge (Frankfurt-Hongkong-Cebu): ca. 860€
Inlandsflüge (Cebu-Dumaguete): ca. 85€
Flughafengebühren bei Rückflug: ca. 18€
Reiserücktrittsversicherung: ca. 37€
Fähre (Dumaguete-Siquijor): ca. 10€
Reisepass: ca. 60€
Visum: ca. 30€
Impfungen (je nach Versicherung): ca. 420€
ZAD-Kosten: 10€ (plus 50€ Pfand)
Mückenschutz (Netz und Antibrumm): ca. 40€
SIM-Karte-Philippinen: ca. 20€ für 4 Wochen
Unterkunft: ein kleiner Raum mit Bad wird in der Klinik gestellt; möchte man komfortabler wohnen sind die Preise natürlich sehr unterschiedlich ab 10€/Nacht
Verpflegung: sehr unterschiedlich; in der Schulkantine ist das Essen für sehr kleines Geld zu bekommen; in Touristenresorts ungefähr 10€ pro Mahlzeit
Fahrtkosten vor Ort: die Unterkunft der Famulanten lag ca. 7 KM von der Klinik entfernt, und man kann, wenn man nicht anspruchsvoll ist und Wartezeiten einplant, für 1-2€ am Tag hin- und herkommen.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Generell ist eine frühzeitige Planung ratsam, sodass man einen günstigen Flug bekommt und Zeit für die notwendigen Impfungen hat.
An der Verpflegung sollte nicht gespart werden. Das Essen in den Resorts ist den Famulanten gut bekommen und auch abgekochtes Leitungswasser war in Ordnung. Aber Achtung, dieses ist sehr kalkhaltig.
Man muss sich dem Land anpassen: Anfangs hatten die Famulanten relativ schlechtes Wetter, sodass es zu Schulausfällen und damit auch zu Behandlungsausfällen kam – das ist natürlich schade, wenn man viel mehr machen möchte, als möglich ist.

Zum Abschluss…
"Insgesamt möchten wir jedem eine Famulatur ans Herz legen, der Fernweh und Lust auf einen Kulturschock hat. Für uns wird es sicherlich nicht der letzte Auslandseinsatz gewesen sein…"
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Zweite Zusammenfassung

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Philippinen, Bugko Northern Samar
Organisation und Kontakt:
Mabuhay -St.Francis of Assisi Primary Health Care Program,
Ansprechpartnerin:
Sr. Sabine Korth (Sabine-korth@web.de) oder Dr. Linder (doclindner@yahoo.de)
www.mabuhay-stfrancis-healthcare.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Ein Jahr bevor die Famulanten eine Auslandsfamulatur machen wollten, hatten sie angefangen sich zu informieren und etwa ein halbes Jahr vor Beginn den Platz in Bugko bekommen. Dies war ausreichend Zeit Spenden zu organisieren, Flüge zu buchen etc. Die Unterkunft wurde von der Mabuhay Klinik zur Verfügung gestellt.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
30 Tage kann man mit einem deutschen Reisepass ohne Visum auf die Philippinen reisen. Da dies für die Famulatur zu kurz war, haben die Famulanten ein Visum für 59 Tage im Voraus beantragt. Das Visum kostet in zwischen 30€ - 60€.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Der Verein Mabuhay – Hilfe zum Leben e.V. mit Sitz in Bonn bietet die Möglichkeit die gesammelten Spenden per Container auf die Philippinen zu verschiffen. Man muss seine Spenden lediglich an die Adresse in Bonn schicken. Die Famulanten hatten allerdings auch viele Materialien mit dem eigenen Gepäck mitgebracht.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Englisch ist ein Muss um sich mit den Mitarbeitern zu verständigen. Die beiden Helferinnen der Zahnstation übersetzen im Umgang mit den Patienten dann gerne auf Wharay-Wharay was eine Kommunikation auch mit Patienten, die kein Englisch sprechen möglich macht.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Die Zahnstation der Klinik verfügt über zwei Behandlungseinheiten in denen die Famulanten sehr selbstständig Patienten behandeln konnten. Sehr gut betreut wurden sie dabei von Dr. Georg Lindner, einem sehr erfahrenen Zahnarzt, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand. Das Behandlungspektrum bewegte sich vor allem in der konservierenden und chirurgischen Zahnmedizin.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Flüge: 800€
Unterkunft und Verpflegung: 10€ am Tag (insgesamt 300€)

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

Das abgeschlossene 8. Semester ist Voraussetzung für die Famulatur in der Mabuhay Klinik. Eine gewisse Eigeninitiative und Selbständigkeit wird auch gerne gesehen und man sollte bereit sein auch bei anderen nicht medizinischen Projekten der Klinik zu helfen.
Die Organisation durch Sr. Sabine und Sr. Veronica ist außergewöhnlich gut und bei der Verpflegung und Unterbringung wird man toll versorgt. Insgesamt herrscht eine super Stimmung und ich habe sehr viel lernen können. Ich kann eine Famulatur in der Mabuhay St. Francis of Assisi Klinik nur empfehlen.

Zum Abschluss…
"Insgesamt möchten wir jedem eine Famulatur ans Herz legen, der Fernweh und Lust auf einen Kulturschock hat. Für uns wird es sicherlich nicht der letzte Auslandseinsatz gewesen sein…"
"Ich kann eine Famulatur in der Mabuhay Klinik nur von ganzem Herzen empfehlen und hoffe sehr nach meinem Staatsexamen selbst nochmal dort zu behandeln."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Seychellen

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Seychellen, Dr. Jost von Schoenebeck, jostvon.schoenebeck@health.gov.sc

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen? Was musstest du vorher alles organisieren?

Halbes Jahr: Versicherungsschutz über ApoBank (kostenlos für Studenten), Flüge gebucht und Übergepäck wegen der Spenden erfragt, Unterkünfte vor Ort (AirBnB).

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Kein Visum, jedoch das Arbeiten dort kostet einmalig 350€

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Wir hatten kein Problem mit Spenden oder dem Zoll.
Unser Tipp: Wir haben Condor per Email gefragt, ob sie uns zusätzliches Gepäck für unsere Spenden ermöglichen könnten. Dadurch konnten wir beide jeweils 5kg zusätzliches Spendengepäck mitbringen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch, Französisch ist von Vorteil. Kein Übersetzer.

6. Was waren Deine Aufgaben in dem Projekt? Welche Behandlungsstationen hast Du durchlaufen?

Zahnärztliche Betreuung, Füllungen legen, Wurzelfüllungen, ZahnEx

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Flug 700€, Unterkünfte 210€/Woche, Verpflegung 150€ die Woche -> 1 Bier = 2€ Insgesamt ca 2800€ für die 6 Wochen, die wir dort waren.

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber? Was hättest du vor Deiner Reise besser gewusst?

Es ist ein tolles Land, man darf nur leider nicht ganz so viel selbst machen wie erhofft bzw. wie in Ländern mit schlechterer Zahnmedizinischer Versorgung. Nehmt viel Geld mit, das Leben auf Seychellen ist teuer.Mr. Majid Anette braucht sehr lange, um zu antworten. Ohne Dr. Jost von Schoenebeck, einem deutschen Zahnarzt, der auf den Seychellen wohnt und die deutschen Famulanten in der Zahnmedizin betreut, hätten wir wahrscheinlich nicht rechtzeitig eine Bestätigung der Famulatur erhalten, um auf die Seychellen fliegen zu können. Allerdings wird Dr. Jost wahrscheinlich noch dieses Jahr in Rente gehen, sodass künftige Famulanten nur noch über Mr. Majid Anette die Bestätigung erhalten können. Deswegen empfehlen wir, sich sehr frühzeitig um eine Bewerbung zu kümmern.
Außerdem mussten wir bei der Bewerbung ein Empfehlungsschreiben der Universität (auf Englisch) einreichen. Manche Universitäten brauchen hierfür auch etwas Zeit, sodass es sich auch hier lohnt sich früh darum zu kümmern.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Sri Lanka

Zusammenfassung (Jahr 2020)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Sri Lanka, Sakuki Dental Hospital, geführt von Samantha Kumara. Email: sakukidentalhospital@gmail.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

Unsere Organisation startete im August. Wir haben sehr schnell eine Zusage aus Sri Lanka erhalten und haben im September schon die Flüge gebucht. Im Institut für Tropenmedizin in Bonn haben wir uns über alle wichtigen Impfungen informiert und ab Oktober schon mit den Impfungen gestartet. Wichtig Tollwut und japanische Enzephalitis sind mehre Impfungen (Zeitabstände der Impfungen einhalten). Das Spendensammeln war auch sehr zeitaufwendig und sollte zeitig erfolgen.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Das Visum kann man seid September 2019 kostenlos auf einer offiziellen Internetseite erwerben. Das gilt aber nur für 30 Tage!  danach müsst ihr es für einen weiteren Monat in Colombo neu beantragen (kostet ca. 24 Euro).

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Viele Fluggesellschaften nehmen kein Spendengepäck mehr kostenfrei mit. Informiert euch deshalb bei den Airlines, ob es eine Vergünstigung für Extragepäck gibt. Bei vielen Airlines ist Extragepäck sehr teuer!! wir sind mit Emirates geflogen. Versucht möglichst früh zu buchen.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch ist vollkommen ausreichend.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Behandlungen:
Extraktionen
Scaling
Präparationen von Kronen und Brücken
Wurzelkanalbehandlungen (Trepanation, Kanäle auffinden, aufbereiten und Med-Einlage)
Abdrücke
Füllungen

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Flug: ca. 600 Euro
Unterkunft für 4 Wochen: 230 Euro
Nahrungsmittelpreise variieren sehr: Wasser 1,5 L-->  25 Cent
Kokonuss ca. 75 Cent
Milch 1l --> ca. 1 Euro
Eintrittspreise für Ruinen, Museen: durchsittlich 15-25 Euro
Essen gehen durchschnittlich 5 Euro für Getränk und Hauptgang
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Zusammenfassung (Jahr 2019)

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Sri Lanka, Sakuki Dental Hospital, South Circular Road No. 65, Kurunegala
Ansprechpartner
Dr. Samantha Kumara Kithalawaarachchi
E-Mail: sakukidentalhospital@gmail.com
Mobil (WhatsApp): +94773260230
Besser: Kontakt zu Kanchana (seine Frau und auch Zahnärztin): +94718423920 (WhatsApp)

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Dauer: ca. 1 Jahr
Impfungen: Polio, Tetanus, HepA, HepB, Japanische Enzephalitis, Tollwut, Typhus
Flug: Frankfurt – Kuwait City – Colombo (Kuwait Airways, 520€)

Mit den Vorbereitungen haben wir etwa zweieinhalb Monate vor der Abreise begonnen. Wir mussten die Flüge buchen, uns um Material-Spenden von dentalen Firmen kümmern, Einkäufe tätigen und uns impfen lassen (Japanische Enzephalitis, Tollwut, Typhus, Polio, Pertussis, Diphtherie, Tetanus).

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Visum wird benötigt. Infos über ETA Sri Lanka, Botschaft von Sri Lanka in Berlin oder Frankfurt oder dem Auswärtigen Amt. Kosten für 90 Tage ca. 60€. Visum für 30 Tage + anschließende Verlängerung ca. 40 USD.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Die Famulanten wurden beim Zoll nicht kontrolliert. Sie hatten aber die Lieferungsscheine der Spendenfirmen sowie eine Bestätigung des ZAD mit im Gepäck. In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

Probleme mit den Spenden hatten wir keine. Unsere Fluggesellschaft (Qatar Airways) war sogar so kulant und hat uns dafür ein freies Gepäckstück von 30 kg zur Verfügung gestellt.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Englisch ist dafür notwendig. Einige Patienten können Englisch sprechen, falls dies aber nicht der Fall war, konnten die Zahnarzthelferinnen oder Dr. Samantha für die Famulanten vom Singhalesischen ins Englische übersetzen. Dr Samantha und die Familie sprechen sehr gut Englisch und die Helferinnen eher gebrochen.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Die Famulanten durften Zahnreinigungen, Anästhesie- Injektionen, Fokussuche, Anprobe von Prothesen, Füllungen und Alginat- Abdrucknahmen und endodontische Teilschritte (bei Wurzelkanalbehandlungen) selbstständig durchführen und unter Aufsicht Zähne extrahieren. Der Zahnarzt selbst war zudem noch in der Implantologie und Kieferorthopädie tätig. Aber auch viel zugeschaut.

Wir waren in einer zahnmedizinischen Praxis tätig. Die Ausstattung (Behandlungsstühle, Röntgengeräte etc.) war der deutschen sehr ähnlich auch wenn es öfter Probleme mit der Stromversorgung gab. Unser Aufgabengebiet betrug sich auf Extraktionen, Wurzelkanalbehandlungen, Füllungs- und Kariestherapie, Abdrucknahmen, Präparationen und professionelle Zahnreinigungen. Zudem haben wir bei Operationen und bei der kieferorthopädischen Tätigkeit des Artes assistieren.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
Flug: circa 950€
Unterkunft: Wohnkosten sind sehr gering und werden je nach Dauer mit der Familie besprochen
Verpflegung: weniger als 5€ pro Tag, in Kurunegala ist alles sehr günstig, kein Tourismus
Wasser kostet weniger als 50 cent
Die Kosten waren niedrig, da z. B. in einfachen Restaurants eine üppige Portion Reis mit Curry zwischen einem und zwei Euro lag und eine dreistündige Bus- oder Zugfahrt etwa 2,50€ kostete.

Die Unterkunft hat uns etwa 200 Euro pro Person gekostet (Airbnb), der Flug ca. 700 €, für die Verpflegung haben wir in dem Monat ca. 70 Euro pro Woche ausgegeben (1L Wasser ca. 40 Cent, eine Kokosnuss 30 Cent, ein Standartgericht im Restaurant ca.5€)

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Falls man wie am Fließband extrahieren und Füllungen legen möchte, ist man bei dieser Famulatur nicht am richtigen Ort. Doch dafür hat man eine gute Betreuung bei Fragen, kann seine Behandlungen ordentlich durchführen und hat einen sehr guten Einblick in die singhalesische Kultur, da man in engem Kontakt mit Dr. Samanthas Familie stehen wird. Männer haben hier eindeutig Vorteile, da die Patienten ihnen eher vertrauen.

An nicht touristischen Orten sollten Schultern und Knie möglichst bedeckt sein da es ein buddhistisches Land ist. Jedoch sollte die Kleidung auch möglichst luftig sein da es warm und schwül ist. Geld wechseln kann man vor Ort am besten, da der Kurs in Deutschland sehr schlecht ist. Eine Kreditkarte ist empfehlenswert.

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Tonga

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?
Ort: Tonga, Nuku'alofa
Organisation und Kontakt:
Ministry of Health| Vaiola Hospital| Kingdom of Tonga
Telephone: (676) 23200 ext 1356 | Mobile: (676) 77-55739
Ansprechpartner vor Ort:
Dr. 'Amanaki Huufifalelotu Fakakovikaetau
(Chief Dental Officer)
E-Mail: afakakovikaetau@health.gov.to und latu.amanaki@gmail.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?
Insgesamt 1 Jahr. Es ist sicher sinnvoll, sich frühzeitig um eine Zusage aus seinem Wunschland zu kümmern (inkl. Flug), die eigentliche Planung der Reise (Spenden etc.) jedoch erfolgt 2-3 Monate vor Famulaturbeginn. Imfpungen (Hep A/B, Typhus). Wir haben insgesamt über 60 Firmen angeschrieben und haben von den wenigsten eine Rückmeldung oder Zusage erhalten. Plant also ausreichend Zeit für die Spendensuche ein.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?
Deutsche Touristen benötigen für einen Aufenthalt bis zu 31 Tagen kein Visum. Für einen längeren Aufenthalt kann man sich kostengünstig und unbürokratisch im 'Immigration Office' auf Tongatapu ein Visum für 90 Tage besorgen.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielleicht bereist ihr vorher/nacher auch noch andere Länder.
Der Großteil der Spenden wurde sechs Wochen vor Famulaturbeginn per DHL nach Tonga geschickt – ohne Probleme! Einen Teil (hauptsächlich Hygieneartikel) wurde im Koffer transportiert.
In jedem Fall vorher bei der Fluggeselllschaft nachfragen.

Wir haben alle Spenden in unserem normalen Gepäck mitgenommen und hatten keinerlei Probleme mit dem Zoll oder der Fluggesellschaft. Auf Tonga solltet ihr vor der Taschenkontrolle direkt sagen, dass ihr für Dr. Amanaki arbeiten werdet. Das hat uns aufwendige Kontrollen erspart. Ein zusätzliches Freigepäckstück hat uns Singapore Airlines leider nicht gestattet.

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?
Englisch. Bei täglich auftretenden Verständigungsproblemen mancher Patienten übersetzten Zahnarzthelferinnen in die Landessprache.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?
Der Tätigkeitsschwerpunkt lag im wesentlichen im Bereich der Notfallversorgung. Tief kariöse, frakturierte oder PA-geschädigte Zähne liegen an der Tagesordnung, sodass meist nur noch die Extraktion bleibt. Die Famulanten extrahierten zu 80% Zähne, die restlichen 20% bestanden aus Füllungen, welche westlichem Anspruch allerdings nicht mal im Ansatz gerecht werden und es einem als Behandler schwer fällt, die Patienten so zu entlassen. Es lag auf der Hand, dass die Füllungstherapie auf Tonga die Extraktion nur um einen mehr oder weniger langen Zeitraum raus schiebt und die Patienten darunter zum Teil zu leiden haben. Auch die Behandlung von Kindern spielt auf Tonga eine wesentliche Rolle. Die Famulanten begleiteten das Team des Mali-Mali-Programms zu Schulen (Zähneputzen+Fluoridierung) und hatten auch auf dem Behandlungsstuhl täglich Kinder und Jugendliche.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?
1. Gruppe: Flug hin/rück (Frankfurt-Singapur-Aukland-Tongatapu): 1.600 €
1. Gruppe: Weitere Flüge (drei Innlandsflüge): ca. 260 €

2. Gruppe: Flug Emirates: Frankfurt – Dubai – Sydney à 1200€ Hin und Rückflug
2. Gruppe: Flug Fiji Airways: Sydney – Nadi (Fidschi) – Nukua’lofa (Tonga) à 400€ Hin und Rückflug
2. Gruppe: Flug Real Tonga: Nukua’lofa – Vava‘u à 300€ Hin und Rückflug

Unterkunft: Backpackers Townhouse Tongatapu = 54 TOP pro Nacht für ein Doppelzimmer (10% Rabatt auf die 60TOP die es eigentlich kostet)
Unterkunft: Port of Refugees Vava’u = 54 TOP pro Nacht für ein Doppelzimmer
Unterkunft: Ofu Backpackers = 90 TOP pro Nacht für ein Doppelzimmer (inklusive Transfer)
Unterkunft: Evalonis Guesthouse Ha’apai = 60 TOP pro Nacht für eigenen Bungalow
Unterkunft: Matafonua Lodge Ha’apai = 200 TOP pro Nacht für ein Doppelzimmer
Unterkunft: AirBnB ca. 30€ pro Nacht

Verpflegung: Einkaufsmöglichkeiten: primär Chinashops (Tante-Emma-Läden). Preise im Supermarkt sind für viele Sachen teurer als in Deutschland da fast alles importiert werden muss
Essen gehen: Meist günstiger im Vergleich zu Deutschland
Ausgaben während der Reise: 1.400 €

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?
Es lässt sich erahnen, dass die gesamte Flugreise recht anstrengend ist und man sich gerne zwei Tage zur Erholung und Eingewöhnung in Tonga gönnen sollte. Auch ausreichend bewegen.
Großen Rucksack mitnehmen, da man auf Innlandsflügen nur 15kg Reisegepäck mit sich führen darf.
Autan/No Bite und genug 50er Sonnencreme mit hohem LSF einpacken, vor allem letzteres.
Außerdem Mosquitonetze für das Bett und schnell trocknende Mikrofaserhandtücher. Zu empfehlende Reiseführer sind z. B. Lonely Planet und DuMont. Da auf Tonga fast alles importiert werden muss, ist alles etwas teurer. Auch das wohnen in der Südsee ist kein Schnapper. Daher plant das Budget lieber etwas großzügiger ein.

Nicht alle Spenden in der Hauptklinik in Tongatapu abgeben! Theoretisch soll es von dort auf die umliegenden Inseln verteilt werden, was aber nur bedingt der Fall ist. Am besten etwas zurückhalten und persönlich bei der Ankunft in den kleineren Kliniken überreichen.
Bei der Art der Spende gilt: Je einfacher desto besser! Zahnbürsten, Füllungsmaterialien (am besten Cetac) und Desinfektionsmittel, Lokalanästhetika, Bonding/Komposit und Endofeilen ist das was am meisten benötigt wird. Abzuraten ist von Spenden wie beispielsweise Spritzenaufsätze, da in Tonga welche aus dem amerikanischen System verwendet werden, und europäische Spitzen nur als Staubfänger helfen.

Unbedingt Sonnencreme und Mückenspray mitnehmen, vor allem in der Sommerzeit.
Tonga ist ein sehr religiöses Land und hat einen Monarchen beides ist Tongaern heilig. Sonntags steht das Leben still auf Tonga und der gesamte Tag ist dem Gebet und das feiern der Messe vorbehalten, dementsprechend hat nichts geöffnet und man trifft auch kaum jemanden auf der Straße.

Gerade auf Ha’apai ist es sehr schwer frische Nahrungsmittel zu kaufen. Es gibt kaum Alternativen zu Keksen und Süßigkeiten. Das Ha’apai Beach Resort bietet jedoch ein sehr gutes Menü an und ist quasi die einzige Alternative zur Selbstversorgung (20-30 TOP). Die anderen Inseln sind besser mit Lebensmitteln ausgestattet. Probiert unbedingt Fisch auf Vava’u. Der ist direkt am Hafen für kleines Geld erhältlich und super frisch. Die Lebensmittel sind zum Teil deutlich teurer als in Deutschland. Plant also ein ausreichend großes Budget für eure Versorgung mit ein.

Sonntage sind auf Tonga heilig. Hier steht die Zeit vollkommen still. Es fahren keine Taxis und alle Restaurants haben geschlossen. Ein guter Tipp sind Fahrten zu den kleinen Inseln Fafa Island, Atata oder Pangaimotu. Die werden auch sonntags angeboten und sind dann die einzige Möglichkeit etwas zu unternehmen.

Wir haben uns eine ausländische Sim Karte im lokalen Digicel (Vodafone) Shop geholt. Die ist kostenlos und kann je nach Wunsch mit einem Guthaben aufgeladen werden. 6 GB Datenvolumen kosten 20 Top. Selbst auf den kleinen Inseln hat man fast überall LTE oder 3G.

Zum Abschluss…
"Ein Land in dem Sachen irreparabel und für immer kaputt zu sein scheinen. Ein Land in dem es keine Fahrpläne gibt und die Zeit einfach langsamer zu vergehen scheint. Ein Land sonnengeküsst mitten im Pazifik."

"Abschließend möchten wir jedem empfehlen eine Auslandsfamulatur zu machen! Wir hatten unvergessliche Wochen auf Tonga und konnten zahnmedizinisch und persönlich einiges dazu lernen."

"Ihr wünscht euch eine Reise in die Südsee, türkisblaues Wasser, weiße Strände, Palmen und Kokosnüsse… Dann ist eine Famulatur im Königreich Tonga genau das Richtige für euch."

Das Wichtigste auf einen Blick - Infos zu Uganda

1. In welchem Land hast Du famuliert? Name und Kontaktdaten der Organisation?

Dental Volunteers e. V. - Frau Dr. Agnes Wagner
info@dental-volunteers.com

2. Wie lange haben Deine Vorbereitungen in Anspruch genommen?

Ein Jahr zur Organisation von Impfungen (Gelbfieber, HEP A/B, Tollwut, Typhus) & Malariaschutz, Flug und Spenden in Form von Verbrauchsmaterial.

3. Wird ein Visum benötigt? Wenn ja, wie teuer?

Ja, für sechs Wochen. Kosten 50 U$.

4. Probleme mit Spenden und dem Zoll/der Fluggesellschaft? Tipps?

Emirates ermöglicht kein Spendengepäck, daher evtl. eine alternative Fluggesellschaft in Zukunft aufsuchen!

5. Welche Sprache(n) sind ein Muss? Gab es Übersetzer vor Ort?

Englisch! In Uganda werden fast 20 verschiedene Sprachen gesprochen, daher waren die Famulanten immer auf Einheimische angewiesen.

6. Was waren deine Aufgaben in dem Projekt?

Prophylaxe & Mundhygieneschulungen. Füllungs- & Extraktionstherapie. Improvisierte Behandlungsräume mit Tischen und Stühlen. Mobile akkubetriebene Motoren.

7. Wie viel Geld hast Du für welche Dinge ausgegeben (kurze Kostenübersicht)?

Flug: ca. 700 Euro
Unterkunft: ca. 300 Euro
Fahrten: ca. 100 Euro
Reiseapotheke: ca. 50 Euro (Mückenschutz)
Impfungen/Malariaprophylaxe: ca. 400 Euro (teilweise von Krankenkasse übernommen)

8. Generelle Tipps für zukünftige Bewerber?

- Fluggesellschaft nach Spendengepäck auswählen
- unbedingt an akkubetriebene Kopflampen denken